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Gesundheitsguide

WIR SIND IMMUNE

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Fotos: Foxys Forest Manufacture via Shutterstock // FORSTER & MARTIN FOTO, MÜNCHEN
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Frau Dr. Eichinger

vitamin-institute.com

Inwieweit können Nahrungsergänzungsmittel unser Immunsystem unterstützen?

In meiner Praxis in München höre ich immer wieder zwei Sätze: „Nahrungsergänzung braucht man doch nicht, wenn man sich ausgewogen ernährt.“ Und „Ich bin im Sommer immer draußen, da produziert mein Körper doch genug Vitamin D.“ Ich messe dann gerne einfach im Blut nach und stelle leider bei 95% der Patienten deutliche Mängel fest. Eine wirklich ausgewogene Ernährung ist in unserem stressigen Alltagsleben häufig nicht möglich. Die sonnenaufgeladene Orange enthält wahrscheinlich weniger Vitamin C als wir glauben, und Vitamin D ist ganzjährig für unseren Körper relevant, auch an grauen Wintertagen. Zusätzlich reduzieren Faktoren wie Alter oder die Höhe des Lichtschutzfaktors die Bildung im Sommer.


So individuell wie unser Leben sind auch die jeweiligen Gründe für eventuelle Nährstoffdefizite. Neben bekannten Faktoren wie z.B. einseitiger Ernährung und Rauchen spielen aber auch erhöhter Bedarf an Nährstoffen in der Schwangerschaft/Stillzeit, durch Sport, Krankheit oder erhöhten Stress eine Rolle. Auch im Alter oder durch Medikamenteneinnahme ändert sich unser Bedarf.

Eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen ist aber wichtig für unser Immunsystem. Ist dies intakt, wehrt es erfolgreich Krankheiten ab und steigert das Wohlbefinden – man ist und fühlt sich gesund, ausgeglichen und leistungsstark.

Können Nahrungsergänzungsmittel das ganze Jahr genutzt werden?

Ja, grundsätzlich können Nahrungsergänzungsmittel das ganze Jahr über genutzt werden. Sie sollten es auch, denn der Körper hat ja das ganze Jahr Bedarf an seinen Bausubstanzen. Man lässt ja auch im Sommer nicht den Sand im Zement weg.

Ich bin aber kein Freund von wahlloser Supplementierung. Es macht durchaus Sinn, individuell festzustellen, in welcher Lebenssituation sich der einzelne befindet, um dann gezielt Defizite auszugleichen. So sollten Menschen mit bestimmten Erkrankungen oder Dauermedikation sogar eine längerfristige bis dauerhafte Supplementierung anstreben, anderen reicht nur eine zeitlich oder saisonal begrenzte.

Obwohl viele Nahrungsergänzungsmittel in Drogerien oder Supermärkten frei verkäuflich sind, sollte man mit einem hierauf spezialisierten Arzt(in) die Dauer der Einnahme und die Höhe der Dosierung abstimmen und so die beste Wirkungsweise erreichen. Es ist leider häufig der Fall, dass Nahrungsergänzungsmittel falsch eingenommen werden und dann kaum Wirkung haben. Eine falsche Einnahme kann unter Umständen sogar schaden. Generell kann man sagen, dass wasserlösliche Vitamine nur schwer überdosiert werden können, während man bei der Einnahme von fettlöslichen Vitaminen, zu denen übrigens auch das Vitamin D gehört, Acht geben sollte. Diese sollten nicht längerfristig in höherer Dosierung ohne vorherige Bestimmung im Blut zu sich genommen werden.

Ist die Einnahme für Jedermann geeignet?

Nahrungsergänzungsmittel sind an sich für jeden geeignet. Wie beschrieben, kann eigentlich nur viel richtig aber wenig wirklich falsch gemacht werden. Es stellt sich natürlich für jeden die Frage, wie er oder sie sich am besten mit Nahrungsergänzungsmitteln versorgen möchte.

In meiner Praxis arbeite ich mit individuell abgestimmten Infusionen unter anderem auch um das Immunsystem zu stärken, so genannte Immunboost-Infusionen, und kombiniere diese mit Nahrungsergänzungsmitteln für maximale, langfristige Therapieerfolge. Gerade zur Stabilisierung des Stoffwechselgeschehens im Gesamten, berichten mir meine Patienten von hervorragenden Ergebnissen mit den natürlich fermentierten Produkten der Dr. Niedermaier Pharma. Ganz aktuell mache ich sehr gute Erfahrungen mit Regulatpro®Immune, welches speziell für die momentane Situation zur Stabilisierung und Stärkung des Immunsystems bestens geeignet ist. Durch das besondere Herstellverfahren ist eine Überdosierung ausgeschlossen.

Generell gilt, um den maximalen Nutzen von Nahrungsergänzungsmitteln zu erzielen, sollten regelmäßige Kontrollen erfolgen, um eine Unter- oder Überdosierung zu vermeiden und die Wirkung zu optimieren. Lebensweise, Alltag, Medikamente und Erkrankungen haben einen Einfluss auf den Abbau bzw. die Anreicherung von bestimmten Mikronährstoffen. Wer hier Acht gibt, lebt gesünder und spürt das auch!

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Wenn die Seele das Rückgrat trägt

Rückenbeschwerden sind für rund 38 Millionen Arztbesuche in Deutschland verantwortlich. Betroffene sind im Fall der Fälle oft unsicher, wie sie sich bei Beschwerden verhalten sollen. Detlef Detjen, Geschäftsführer der Aktion Gesunder Rücken e. V., erklärt, wie auch in Pandemiezeiten Rückenschmerzen der Kampf angesagt werden kann. 

Detlef Detjen

Geschäftsführer AGR e. V.

Rückenschmerzen können nicht nur durch falsche Körperhaltung entstehen. Welchen Einfluss hat unsere Psyche auf Wirbelsäule und Rücken? 

Psychische Belastungen haben sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Gründe für Rückenschmerzen entwickelt. So zeigt der BKK Gesundheitsreport 2020 auf, dass psychische Störungen 16,8 Prozent aller Arbeitsausfalltage unter BKK-Versicherten verursacht haben. Nicht ohne Grund besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der Aktion Gesunder Rücken und dem Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen.

Lockdown, Kurzarbeit und Homeoffice gehen bei vielen Menschen auch mit viel Stress einher. Was hilft gegen stressbedingte Rückenschmerzen?

Das Thema Achtsamkeit und Resilienz spielt derzeit eine große Rolle. Nicht jeden Stress an sich heranlassen, Dinge, die wir nicht ändern können, akzeptieren, Homeoffice nutzen für spontane Bewegungswechsel, einen eigenen Arbeitsbereich für das Homeoffice einrichten – wenn möglich, regelmäßige Pausen auch im Homeoffice – usw. 

In der aktuellen Zeit sitzen immer mehr Menschen in ihren eigenen vier Wänden. Sport ist nur bedingt möglich, die Homeoffice-Einrichtung von vielen nur provisorisch. Kann dies Langzeitfolgen für die Betroffenen hervorrufen? 

Zumindest könnten sich vorübergehend die Probleme verstärken. Denn viel Bewegung und ein ergonomischer Arbeitsplatz sind eine wichtige Basis für weniger Rückenschmerzen. Allerdings bietet das Homeoffice auch die Chance, arbeitsplatzübergreifend zu denken und das individuelle Umfeld als physiologischen Arbeitsraum zu erleben, der zu Haltungswechsel und Bewegung verführt. 

Wie können Menschen mit Rückenproblemen auch in Pandemiezeiten durch Sport ihre Beschwerden lindern?

Generell ist die Integration von Bewegung in den Alltag unerlässlich, das muss nicht immer Sport sein, auch ein täglicher, ausgiebiger Spaziergang ist aktivierend.  In Pandemiezeiten besteht die Möglichkeit, einmal Online-Kurse auszuprobieren. Es gibt sogar schon Online-Trainingsprogramme, die von der Krankenkasse bezahlt werden und mit dem AGR-Gütesiegel ausgezeichnet wurden.

Welchen Einfluss hat die Ernährung auf unsere Rückengesundheit?

Es gibt unbestreitbar einen Zusammenhang zwischen schlechter Ernährung (oftmals verbunden mit Übergewicht) und Rückenschmerzen. Oder ganz einfach: Wer starkes Übergewicht hat, bewegt sich weniger, was wiederum die Belastungen erhöht. Es ist eine unglückliche Abwärtsspirale. 

Inwieweit gingen diese Thematiken in Ihren Aktionstag am 15. März ein?

Auf www.tdr.digital stellen wir für die Bevölkerung dar, was Rückengesundheit ausmacht. Welchen Einfluss haben z. B. Alltagsprodukte auf die Rückengesund­heit, wir sprechen über die Bedeutung der faszinierenden Faszien, es geht ran an den Rücken, wir zeigen auf, wie man Rückenfitness leicht erlebbar macht, und gehen ein auf die Kraft aus der Mitte – Yoga und Pilates sind hiermit gemeint. Ergänzt wurde die digitale Themenwoche vom 15. bis 19. März durch zahlreiche Informationen und Online-Seminare der weiteren Beteiligten. Alle Inhalte stehen auch weiterhin für Interessiere zur Verfügung.  

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen finden Sie unter agr-ev.de

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