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Laut einer aktuellen Studie der VDÄPC (Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen) fanden 2020 rund 74,08 Prozent aller ästhetischen Behandlungen im Gesicht statt. Der Fokus von VDÄPC-Mitglied Katja Kassem-Trautmann, Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (FMH) mit eigener Praxis in Zug in der Schweiz, liegt dabei auf der Betonung der individuellen Schönheit jedes Einzelnen. Typgerechte und natürlich aussehende Resultate zu erzielen, welche der Persönlichkeit und dem Charakter ihrer PatientInnen entsprechen, ist für die Fachärztin ein Herzensanliegen. Welche Anwendungen derzeit besonders gefragt sind, erläutert sie im Gespräch.

VDÄPC-Mitglied Katja Kassem Trautmann

Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive- und Ästhetische Chirurgie (FMH) 

Frau Kassem-Trautmann, viele Menschen tragen schon länger den Wunsch nach einer optischen Veränderung mit sich und wünschen sich wieder ein frisches und verjüngtes Erscheinungsbild. Welche Behandlungen empfehlen Sie?

Bei der ersten Faltenbildung eignen sich meist die leichten minimalinvasiven Eingriffe wie beispielsweise Anwendungen mit Botulinumtoxin oder Hyaluron in den gewünschten Gesichtsregionen. Gern empfehle ich PatientInnen die Behandlung mit speziellen Hyaluronsäuren, da ich in meiner Praxis bevorzugt körpereigene Materialien für die ästhetischen Gesichtsbehandlungen nutze. Aufgrund der guten Verträglichkeit ist Hyaluronsäure häufig auch die erste Wahl für bestimmte Effekte wie beispielsweise die Konturierung der Wangenform, dem sogenannten inneren Rouge, oder auch zur Auffrischung der Jawline bei erschlafften Wangenpartien.

Welche weiteren Verfahren gibt es für die Gesichtsbehandlung?

Für einen besonders natürlichen Look bieten sich verschiedene Behandlungen mit Eigenfett an. Darüber hinaus haben wir moderne Therapien wie beispielsweise das Radiofrequenzmicroneedling, Eigenblutbehandlungen sowie auch das Fadenlifting. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, ist jedoch eine individuelle Kombination verschiedener Eingriffe oft sinnvoll. Dazu führe ich zu Beginn stets eine Gesichtsanalyse durch. Das Gesicht wird dabei in drei Teile unterteilt: oberes, mittleres und unteres Gesicht. Oft bedarf es nur einer Kleinigkeit, um wieder ein aktives und waches Aussehen zu erzielen. Manchmal ist es nur die kleine Botox®-Behandlung für die Unterlippe zur Reduktion eines kräftigen Muskelzugs, um ein schönes, weiches Lächeln zu erzielen. Für einen frischen und rosigen Teint bietet sich wiederum die moderne Eigenbluttherapie mit PRP an, welche sich auch sehr gut für die Auffrischung der Unterlider eignet. Durch die Anwendung von PRP entsteht der sogenannte Hollywood-Glow, ein ganz besonderes Strahlen des Gesichts. Des Weiteren regt die Anwendung von PRP die Kollagenproduktion, die natürliche Produktion der Hyaluronsäure sowie die Blutgefäßbildung an. Der Effekt sind dann eine natürliche Hautverjüngung und neue Elastizität der Haut auf körpereigener Basis.

Wie oft müssen die minimalinvasiven Behandlungen aufgefrischt werden, um ein längerfristig optimales Ergebnis zu erhalten?

Tatsächlich ist es ästhetisch empfehlenswert, minimal- bzw. non-invasive Behandlungen etwa alle vier bis sechs Monate aufzufrischen, um die gewünschte Verschönerung aufrecht zu erhalten. Jedoch variiert dies je nach Gesichtsregion und individueller Veranlagung. Nach der Behandlung mit Botulinumtoxin beispielsweise kann durch die gezielte Deaktivierung einzelner Muskelpartien auch eine Aktivierung des sogenannten Gegenspielers erfolgen. Somit kann es trotzdem eine schöne und sehr feine langfristige Wirkung geben, obwohl das Botox® nicht mehr wirkt. Das Gesicht kommt in eine neue Balance, und es können sich dann neue Möglichkeiten der Modulation ergeben. 

Wie läuft die Beratung für eine Gesichtsbehandlung ab?

Als erstes erfolgt immer ein individuelles Gespräch, in welchem die Wünsche der PatientInnen und die Behandlungsmöglichkeiten thematisiert werden. Bei Gesichtern ist es für mich wichtig, neben dem bereits vorhandenen Bildmaterial, welches die PatientInnen zur Beratung in die Praxis mitbringen, auch die Dynamik zu beobachten: Jedes Gesicht verfügt über eine eigene multidimensionale Struktur mit einem ganz eigenen Charakter. Die individuelle Harmonie des Zusammenspiels ist vor allem in der Bewegung und Mimik zu erkennen. Jede/r meiner PatientInnen erhält von mir dann ein fein abgestimmtes und typgerechtes Behandlungskonzept für ein optimales und natürliches Ergebnis.

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen finden Sie unter www.vdaepc.de.

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Hautsache

Vitamin D ist unerlässlich für den Knochenbau – und sorgt für einen kräftigen Energiekick.

So angenehm die warmen Sonnenstrahlen auch sind, je nach Typ kann sich die Haut nur eine begrenzte Zeit gegen gefährliche UV-Strahlen schützen, die vorzeitige Hautalterung auslösen oder Sonnenbrand verursachen können. Sonnenschutz ist also unerlässlich. Neben Sonnenmilch schützt ein breitkrempiger Sonnenhut das sehr empfindliche Gesicht, den Nacken, aber auch die Ohren vor zu langer direkter Sonneneinstrahlung.

Mit hohem UV-Schutz gut behütet

Aber aufgepasst: Hut ist nicht gleich Hut. Nicht jedes Material bietet ausreichend UV-Schutz. Da es allein durch Fühlen oder Anschauen nicht möglich ist, die Höhe des UV-Schutzes zu bestimmen, befindet sich an vielen Kopfbedeckungen die Angabe des UPF (Ultra Protection Factor). Dieser Faktor ist mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) vergleichbar und gibt an, wie viel länger sich der Hutträger in der Sonne aufhalten kann – im Vergleich zur ungeschützten Haut. Das heißt, bei einem UPF von 20 kann sich der Hutträger 20-mal länger in der Sonne aufhalten.

Der UP-Faktor wird über verschiedene Messmethoden ermittelt. Beim deutschen UV-Standard 801 beispielsweise wird in einem realitätsnahen Härtetest das australische Sonnenspektrum nachgestellt, zudem werden Härtefälle wie nasses, gedehntes und abgenutztes Material berücksichtigt. Die Messungen zeigen, dass beispielsweise ein leichter Baumwollhut ohne UV-Schutzausrüstung nur einen Sonnenschutz von 2 bis 20 UPF bietet, dagegen kann ein Sonnenhut mit spezieller UV-Schutzausrüstung einen UV-Schutz von 40 bis 80 UPF haben.

Ein Sonnenhut ist mehr als nur Schutz

Aber der Hut soll ja nicht nur schützen. Er ist auch ein modisches Statement. Ob Panamahut, großer Strohhut oder Cap – mit einem Hut wird aus jedem Look ein einmaliges Outfit, das die Persönlichkeit des Trägers unterstreicht.

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