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Unzufrieden mit der Behandlung: In einer Umfrage gab jeder dritte erwachsene Neurodermitis-Patient an, seine aktuelle Therapie nutze ihm kaum. [2]

Das Leben mit Neurodermitis ist oft frustrierend. Juckreiz raubt einem den Schlaf oder man schämt sich für die entzündete Haut. Da sind Probleme im Alltag, in der Liebe oder im Job keine Seltenheit. Doch wer unzufrieden ist, sollte mit seinem Hautarzt sprechen – denn dranbleiben kann sich lohnen. Moderne Therapien bieten die Chance, dass die belastenden Symptome der Vergangenheit angehören könnten.

Wie sehr Juckreiz und Hautekzeme den Alltag belasten können, wissen viele Menschen mit Neurodermitis schon seit ihrer Kindheit. Rund 1,3 Millionen Kinder und bis zu 2,4 Millionen Erwachsene leiden in Deutschland an der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung, die sich typischerweise durch gerötete, juckende und oft auch schmerzende Hautstellen zeigt.1

Die Einschränkungen der Betroffenen sind vielfältig und für Außenstehende nicht immer offensichtlich: In einer Umfrage von Eli Lilly and Company unter Erwachsenen mit Neurodermitis gaben 37 % der Teilnehmer an, dass sie unter Schlafstörungen litten, und 28 % erklärten, die Hautkrankheit bringe Probleme im Job mit sich.2 Jeder Vierte berichtete davon, dass Neurodermitis die Intimität in der Beziehung belaste, und jeder Dritte zeigte sich unzufrieden mit seiner aktuellen Behandlung. 

Therapieoptionen haben sich erweitert

Betroffene sollten sich mit diesem Zustand nicht abfinden – dazu ermutigt die Aufklärungsinitiative #GOALS. Sie unterstützt erwachsene Patienten mit Tools wie der #GOALS-Checkliste dabei, ihre persönlichen Ziele bei Neurodermitis zu reflektieren und das oft viel zu kurze Gespräch mit dem Hautarzt besser vorzubereiten.

Denn ein Austausch über Belastungen und Wünsche kann auch dem Dermatologen dabei helfen, eine geeignete und wirksame Therapie auszuwählen. Zum Beispiel, wenn ein Patient das Gefühl hat, dass seine derzeitige Therapie alleine nicht ausreicht, um die Neurodermitis zu kontrollieren. Dranbleiben könnte sich also lohnen, haben sich die Behandlungsoptionen bei Neurodermitis in den letzten Jahren doch deutlich erweitert.

Jetzt auf SetMyGoals.de mehr erfahren oder direkt die #GOALS-Checkliste ausfüllen.

„Viele Patienten mit schweren Verläufen haben aufgegeben“

Dr. Dietrich Barth

Dermatologe aus Leipzig

Dr. Barth, wie hängen körperliche und seelische Belastungen bei Neurodermitis zusammen?

Menschen mit schweren Formen der Neurodermitis sind durch den Juckreiz und den Zustand ihrer Haut in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt, was sich auch auf das Nervensystem und die Psyche auswirken kann. Wenn sich ein Patient nicht mehr wohlfühlt, also psychisch leidet, kann das auch dazu führen, dass sich die Haut verschlechtert. 

Welche Lebensbereiche sind typischerweise besonders beeinträchtigt?

In erster Linie sind Patienten im Sozialleben eingeschränkt, vor allem beim Kennenlernen oder in der Partnerschaft. Wenn man sich in seiner Haut nicht wohlfühlt, dann sinkt auch das Selbstbewusstsein und man ist weniger aktiv. Gerade Patienten mit schweren Verläufen ziehen sich oft sozial zurück. Es klingt zwar ein wenig plakativ, aber man kann wohl sagen, dass es viele Patienten mit schweren Verläufen gibt, die aufgegeben haben.

Woher kommt die Resignation?

Das hat verschiedene Gründe. Der eine hatte vielleicht Pech mit der Wahl seines Arztes und bei dem anderen hat eine Therapie nicht ausreichend gewirkt und er hat gedacht: Das ist jetzt das Ende der Fahnenstange. Viele Betroffene haben sich leider bereits mit ihrem Zustand abgefunden. Dabei sind heute viele gut wirksame Therapien verfügbar, die es vor 5 oder 10 Jahren noch nicht gab. 

Was kann man selbst tun, um seine Situation zu ändern?

Sehr wichtig ist, dass man sich zuerst einmal selbst darüber klar wird, in welcher Situation einen die Erkrankung stört oder wodurch man sich beeinträchtigt fühlt. Es ist manchmal schwierig für den Hautarzt, eine für den Patienten passende Therapie zu finden, wenn sie oder er nicht genau benennen kann, was das größte Problem ist. Sind es Schuppen auf dem schwarzen Anzug, die sichtbaren Stellen an der Haut im Schwimmbad oder der Juckreiz beim Abendessen? Man sollte wissen, was man erreichen will, dann ist man auch motivierter, die Therapie auf lange Zeit mitzugehen.

1)Augustin M et al. Neurodermitisreport 2021; https://www.tk.de/resource/blob/2099726/179615dc18521208dce8c3c1992e776a/neurodermitisreport-2021-langfassung-data.pdf
2) Eli Lilly and Company. Atopic Dermatitis Patient Satisfaction and Unmet Need Survey (Data on File)

PP-BA-DE-2118

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Hautsache

Vitamin D ist unerlässlich für den Knochenbau – und sorgt für einen kräftigen Energiekick.

So angenehm die warmen Sonnenstrahlen auch sind, je nach Typ kann sich die Haut nur eine begrenzte Zeit gegen gefährliche UV-Strahlen schützen, die vorzeitige Hautalterung auslösen oder Sonnenbrand verursachen können. Sonnenschutz ist also unerlässlich. Neben Sonnenmilch schützt ein breitkrempiger Sonnenhut das sehr empfindliche Gesicht, den Nacken, aber auch die Ohren vor zu langer direkter Sonneneinstrahlung.

Mit hohem UV-Schutz gut behütet

Aber aufgepasst: Hut ist nicht gleich Hut. Nicht jedes Material bietet ausreichend UV-Schutz. Da es allein durch Fühlen oder Anschauen nicht möglich ist, die Höhe des UV-Schutzes zu bestimmen, befindet sich an vielen Kopfbedeckungen die Angabe des UPF (Ultra Protection Factor). Dieser Faktor ist mit dem Lichtschutzfaktor (LSF) vergleichbar und gibt an, wie viel länger sich der Hutträger in der Sonne aufhalten kann – im Vergleich zur ungeschützten Haut. Das heißt, bei einem UPF von 20 kann sich der Hutträger 20-mal länger in der Sonne aufhalten.

Der UP-Faktor wird über verschiedene Messmethoden ermittelt. Beim deutschen UV-Standard 801 beispielsweise wird in einem realitätsnahen Härtetest das australische Sonnenspektrum nachgestellt, zudem werden Härtefälle wie nasses, gedehntes und abgenutztes Material berücksichtigt. Die Messungen zeigen, dass beispielsweise ein leichter Baumwollhut ohne UV-Schutzausrüstung nur einen Sonnenschutz von 2 bis 20 UPF bietet, dagegen kann ein Sonnenhut mit spezieller UV-Schutzausrüstung einen UV-Schutz von 40 bis 80 UPF haben.

Ein Sonnenhut ist mehr als nur Schutz

Aber der Hut soll ja nicht nur schützen. Er ist auch ein modisches Statement. Ob Panamahut, großer Strohhut oder Cap – mit einem Hut wird aus jedem Look ein einmaliges Outfit, das die Persönlichkeit des Trägers unterstreicht.

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