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Das Zahntechniker-Handwerk nimmt Patientenschutz ernst (Aktuell gibt es 53.936 Zahntechniker in Deutschland)

Ob Krone, Brücke, Teil- oder Totalprothese, Zahntechniker stellen Zahnersatz in vielen kleinen Schritten und in höchster Präzision individuell für jeden einzelnen Patienten her. Die moderne Zahntechnik in Deutschland umfasst dabei traditionell erlerntes Handwerk genauso wie die digitale Herstellung von Zahnersatz mit zukunftsweisenden Technologien und Materialien. Neben der Meisterpflicht dürfen im zahntechnischen Labor in Deutschland nur CE-geprüfte Materialien zum Einsatz kommen. Dies bedeutet, dass alle Materialien den gesetzlichen Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Europäischen Union entsprechen. Ausbildung, Meisterpflicht und Medizinprodukterecht schaffen Transparenz und Sicherheit für Patienten.

Zahnersatz wie zum Beispiel Kronen, Brücken, Prothesen, Schienen, Einlagefüllungen oder Veneers zur Reparatur eines Zahns oder mehrerer Zähne stellt der Zahntechniker passgenau nach den Vorgaben des Zahnarztes im Labor her. Er passt den Zahnersatz exakt den natürlichen Zähnen an. Dabei benötigen Zahntechniker handwerkliches Geschick und Kreativität genauso wie Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Techniken. Neben den Kenntnissen über die Funktion der Zähne und dem zahntechnischen Wissen gehört viel handwerkliche Erfahrung in der Zahntechnik dazu, die digitalen Hightech-Technologien richtig einzusetzen. Denn digitale CAD/CAM-Technologien, das heißt Konstruktion und Design am PC sowie die computergestützte Fertigung, ersetzen nicht das klassische zahntechnische Handwerk. Der Zahntechniker ist beides: Handwerker und Spezialist für digitale Techniken.

Zahntechniker – dentale Champions aus Deutschland

Das Niveau der deutschen Zahntechnik ist im Vergleich zu vielen anderen Ländern sehr hoch. „Gründe hierfür sind die hohen Anforderungen und Standards in der Ausbildung, die für das Zahntechniker-Handwerk in Deutschland vorgeschriebene Meisterpflicht und die hohen Qualitätsanforderungen an die verwendeten Materialien“, erklärt Zahntechnikermeister Klaus Bartsch, Vizepräsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI). 

„Zahntechnische Meisterlabore müssen ihre Arbeits-ergebnisse im Sinne eines in Deutschland geltenden strengen Patientenschutzes kontinuierlich überwachen und kontrollieren.“ So dürfen nur CE-geprüfte Materia-lien verwendet werden. Die CE-Kennzeichnung bedeutet, dass alle in der Zahntechnik verwendeten Werkstoffe und Materialien den hohen gesetzlichen Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen der Europäischen Union entsprechen.

Nur ein Zahntechniker-Meister darf ein gewerbliches Labor führen

Das Zahntechniker-Handwerk ist ein zulassungspflichtiger Handwerksberuf. Nur wer zusätzlich zur Ausbildung als Zahntechniker die Meisterprüfung erfolgreich abgeschlossen hat, darf ein gewerbliches zahntechnisches Labor führen und so für mehrere Zahnärzte arbeiten. So schützt der Gesetzgeber die Verbraucher. Denn schließlich fertigen Zahntechniker-Meister Zahnersatz, der oft Jahrzehnte im Mund des Patienten verbleibt. In Deutschland ist das Zahntechniker-Handwerk daher als gefahrengeneigtes Gesundheitshandwerk eingestuft. Zudem gelten für Zahnersatz die hohen Sicherheits- und Leistungsanforderungen aus der europäischen Medizinprodukte-Verordnung.

Zahntechnik: Qualität aus dem Meisterlabor mit QS-Dental  

Zur Dokumentation der Qualitätssicherung im zahntechnischen Labor haben die Zahntechniker-Innungen und der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) das branchenspezifische Qualitätssicherungs- und Qualitätsmanagement-Konzept QS-Dental entwickelt. 

Mit der Umsetzung von QS-Dental in ihren Laboren erfüllen immer mehr zahntechnische Innungsbetriebe gemeinsam mit dem Zahnarzt die hohen Erwartungen hinsichtlich Funktion, Ästhetik, Haltbarkeit und Biokompatibilität der „neuen“ Zähne. Sie liefern ein Höchstmaß an Qualität aus Verantwortung und bieten größte Sicherheit und höchsten Patientenschutz aus Wohnortnähe zum Wohle jedes Patienten.

QS-Dental geprüft bedeutet: Mit dieser Qualifizierung signalisieren die Meisterlabore der Innungen ihre hohen Ansprüche an die Qualität und Sicherheit ihrer zahntechnischen Leistungen. Hier können sich Zahnärzte und Patienten sicher sein. 

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Zahnimplantate gehören zu den größten Errungenschaften der Zahnmedizin und implantatgetragener Zahnersatz ist eine Langzeitinvestition für perfektes Kauvergnügen, sicheres Sprechen, Wohlbefinden, Selbstvertrauen und ein schönes unbeschwertes Lachen.

Denn mit dem Verlust eines Zahnes, geht auch meist der Verlust von viel Lebensqualität einher. Und selbstverständlich können auch funktionelle Probleme auftreten wenn ein Zahn fehlt.  Eine Lösung für diese Probleme sind Zahnimplantate.

Höchste Qualität

Ohne gründliche Vorbereitung und modernste Ausstattung geht es nicht: Eine Operation sollte erst nach einer ausführlichen Anamnese durchgeführt werden. Eine Operation in einem sterilen Klasse 1 OP schont den Patienten und fördert seine schnelle Genesung.

Auch bei den Implantaten selbst, sollte auf höchste Qualität gesetzt werden: Dank einer patentierten, vom Fraunhofer-Institut mitentwickelten keramischen Beschichtung aus Zirkonnitrid, verringert sich die Entzündungsgefahr im Zahnfleisch um 50 Prozent.

Feste Zähne an einem Tag

Mit dem All-on-4® Behandlungskonzept und dem 4-Comfort® System kann Patienten eine effiziente und wirksame Versorgung, auch bei einem zahnlosem Kiefer geboten werden. Bei beiden Methoden erfolgt die Versorgung des vollständigen Zahnbogens auf nur vier Implantaten, die sofort belastet werden können.

Das spart Zeit und sorgt für größtmöglichen Komfort. Zudem wird den Patienten ein langwieriger, schmerzhafter Knochenaufbau erspart. Schon am selben Tag kann der Patient die Zahnklinik mit neuen, festen Zähnen verlassen. Ein Zahnimplantat ist der beste Weg zurück zu einem gesunden, festen und schönen Gebiss.

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