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Laut der aktuellen Krebs-Studie des Robert-Koch-Instituts erkrankt im Laufe seines Lebens fast jeder Zweite an Krebs. Eine solche Diagnose belastet physisch, psychisch und teils auch finanziell sehr stark. Neuartige Versicherungen speziell für Krebserkrankungen sollen im Ernstfall helfen. Warum so etwas sinnvoll sein kann, zeigen wir im folgenden Beitrag auf. 

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Dank rasanter Fortschritte in der Medizin steigen auch die Heilungschancen bei einer Krebserkrankung. Die Betroffenen wollen in der Regel alle Chancen ergreifen, um wieder gesund zu werden. Doch gerade neue Therapieformen sind teuer und werden teils nicht von der Krankenkasse übernommen.  Aber auch kleinere Ausgaben für z.B. Verbandsmaterial nach Operationen, immunstärkende Arzneimittel oder Zuzahlungen für Medikamente können sich schnell zu einer unerwarteten Kostenbelastung aufsummieren. Hinzu kommt, dass dem Großteil der Krebserkrankten während der Therapie nur ein Krankengeld zur Verfügung steht.  

Krankenkasse reicht nicht immer 

Laut Sozialgesetzbuch müssen die Krankenkassen die Kosten für Therapieformen übernehmen, die „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich“ sind. Alternative und ergänzende Behandlungsformen von Krebs sind darin nicht immer enthalten. Ein Beispiel ist die Immuntherapie, in der das körpereigene Immunsystems dazu mobilisiert wird, getarnte Krebszellen aufzuspüren und zu bekämpfen.

Auch wenn damit bereits bahnbrechende Erfolge erzielt werden konnten, zahlt die Krankenkasse oft nur bei bestimmten Krebsformen und das auch nur dann, wenn bereits alle anderen Optionen ausgeschöpft sind. Dieselben Regeln gelten gleichfalls für die Kostenübernahme einer Gentherapie, die bis zu 300.000 Euro kosten kann. Auch Kosten für onkologische Spezialisten, führende Experten oder im Ausland ansässige Ärzte sind nicht automatisch von den Krankenkassen abgedeckt. 

Andere Kostenfaktoren

Auch der krankheitsbedingte Verdienstausfall kann zu finanziellen Engpässen führen.  Bei länger anhaltender Arbeitsunfähigkeit greift das Krankentagegeld, welches nur einen Teil des Gehaltes abdeckt. Um den aktuellen Lebensstil aufrecht zu erhalten oder notwendige Anschaffungen zu ermöglichen, kann das fehlende Gehalt zu einem unerwarteten Problem werden.

Krebsversicherungen bieten finanzielle Unterstützung

Je nach Versicherung beträgt die Auszahlung bei Diagnose Krebs bis zu 100.000 Euro. Die Auszahlung erfolgt einmalig und steht dem Versicherten für die freie Verwendung zur Verfügung. Manche Krebsversicherungen, wie z.B. die der NÜRNBERGER Versicherung, enthalten neben der Geldleistung auch noch Zusatzleistungen wie beispielsweise eine medizinische und psychologische Beratung. Während der Erkrankung steht den Versicherten dann eine persönliche Betreuung zur Verfügung, die bei der Koordination der Therapien unterstützt, medizinische Fragen beantwortet und psychologische Hilfestellung leistet. Da in der Regel bereits erkrankte Personen keine Krebsversicherung mehr abschließen können, ist es umso wichtiger rechtzeitig vorzusorgen. Mit den genannten Leistungen bietet  eine Krebsversicherung so eine sinnvolle Prävention für den Ernstfall.

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Zum Vergleich aktueller Angebote für Krebsversicherungen können Vergleichsseiten wie z.B. krebsversicherung.de hilfreich sein. Dort finden Sie nicht nur Informationen zu den Preisen und Leistungen, sondern Sie erhalten auch nützliche Hinweise, Details und Tipps, worauf Sie beim Abschluss achten sollten. 

(Foto: REDPIXEL.PL via Shutterstock)

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Krankheitsbilder

Jährlich erkranken in Deutschland rund 5.200 Menschen neu an dieser Krebsform. Sie tritt vorwiegend ab einem Alter von 60 Jahren auf, wobei das Risiko, an einem MM zu erkranken, mit zunehmendem Alter steigt. Ein Interview mit Professor Dr. Hartmut Goldschmidt, Universitätsklinikum Heidelberg.

Professor Goldschmidt, woran kann auch ein Hausarzt Myelom-Patienten erkennen?

Die Erkennung des Krankheitsbildes MM ist schwierig, da die ersten Symptome unspezifisch sind. Meist klagen die Patienten über Rückenschmerzen, die oft zuerst mit schmerzlindernden Medikamenten behandelt werden. Betrachtet man die Krankengeschichte der Patienten, so erkennt man, dass zwischen dem ersten Symptom Rückenschmerz und der Diagnosesicherung drei Monate vergehen. Weitere Symptome des MM können Nierenfunktionsverschlechterung, Blutarmut und eine Erhöhung der Kalziumkonzentration im Blut sein. 

Was sind typische Warnsignale?

Wie bereits bei den Symptomen genannt, sind der neue Rückenschmerz, die Zunahme der Intensität von Rückenschmerzen, Nierenfunktionsverschlechterung und Blutarmut typische Signale für ein MM. Zusätzlich treten bei Myelompatienten gehäuft Infektionen auf. Da das Immunsystem durch die Krankheit beeinträchtigt ist, sollten Myelompatienten auf die Lebensbedrohlichkeit von Infektionen hingewiesen werden. 

Wie sieht die Prognose der Patienten aus und was hat sich in den letzten Jahren hinsichtlich der Therapie getan?

Die Prognose des Multiplen Myeloms ist verbessert worden. Trotzdem versterben trotz moderner Therapien leider noch viele Patienten an den Folgen der Tumorerkrankung. Es gibt jedoch nachhaltige Fortschritte. So konnte die Lebenserwartung der Patienten von rund drei Jahren auf über sieben Jahre verlängert werden.

An unserem Zentrum leben 23 Prozent der Myelompatienten nach 15 Jahren Beobachtungszeit. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass in einem Krebszentrum sehr speziell behandelt wird. (Anmerkung der Redaktion: Krebszentren erfüllen bestimmte Kriterien wie Behandlungen nach wissenschaftlichen Standards, ausreichend Erfahrung belegt durch Fallzahlen sowie interdisziplinären Ansätzen.)

Durch neue Medikamente konnten die Remissionsraten, also das dauerhafte Nachlassen von Krankheitssymptomen als auch das Gesamtüberleben entscheidend verbessert werden. Erfreulicherweise ist beim MM, der zweithäufigsten bösartigen Bluterkrankung, vieles im Umbruch. Die Kombination von intensiver Chemotherapie mit neuen Substanzen lässt neue Therapieerfolge erwarten und diese können der Schlüssel zur Heilung des multiplen Myeloms sein.

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