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Home » Krankheitsbilder » Krebs » Ich hätte nie gedacht, so etwas Brutales wie Krebs bekämpfen zu müssen
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Mein Name ist Laura. Ich bin heute 20 Jahre alt und studiere in Manchester Philosophie, Politik und Ökonomie. Vor zwei Jahren wurde ich mit der unheilbaren Erkrankung Glioblastom diagnostiziert. Ich hatte gerade mit dem Studium begonnen, habe ein aktives Leben geführt, bin Marathon gelaufen, machte gerade ein Praktikum. Nichts ließ mich damals an meiner Gesundheit zweifeln.

Wie geht es dir heute?

Sehr gut, danke!

Hast du vor zwei Jahren gedacht, dass du dich jemals wieder so wohlfühlen kannst?

Nein, daran war nach meiner Krebsdiagnose nicht zu denken. Meine Ärzte gaben mir damals noch 18, Monate zu leben und hier bin ich nun und fühle mich genauso wohl wie vor der Diagnose. Ich habe alle Erwartungen übertroffen.

Wie kam es damals zur Diagnose?

Mein Gehirntumor wurde damals im Zuge einer benötigten Augenuntersuchung für eine Bewerbung bei einer Universität durchgeführt. Der Augenarzt stellte eine Schwellung hinter meinem Auge fest und überwies mich in eine spezialisierte Klinik. Doch schon am nächsten Tag fühlte ich mich unglaublich müde und krank, also brachten mich meine Mutter und meine Schwester in die Notaufnahme, wo ein CT-Scan den Verdacht meiner Diagnose bestätigte. Zuvor hatte ich bereits häufiger Kopfschmerzen, ignorierte dies aber lange.

Wie ging es dann für dich weiter?

Erst einmal schien alles um mich herum stillzustehen, doch schnell begannen meine Eltern und ich wie wild nach allem zu greifen, was Hoffnung und zusätzliches Wissen versprach, um doch noch gegen die Krankheit angehen zu können. Wir recherchierten viel im Internet und suchten Rat bei anderen Betroffenen. In Großbritannien fanden wir aber keine geeigneten Optionen, obwohl wir eine Reihe von Zweitmeinungen eingeholt hatten, und ich wurde auch für keine verfügbare Arzneimittelstudie in Betracht gezogen. Dann stießen wir auf das IOZK und die hier angebotenen Möglichkeiten und beschlossen sehr schnell, nach der Chemotherapie meine Behandlung durch die Immuntherapie und eine verstärkende Hyperthermie zu ergänzen.

Wie waren dann die ersten Schritte deiner Behandlung?

Zu Beginn war ich mir unsicher, ob ich in einem anderen Land behandelt werden sollte, aber nachdem ich das Team getroffen und die wissenschaftlichen Ansätze verstanden hatte, wollte ich die Möglichkeit unbedingt wahrnehmen. Ich hatte nur sehr geringe Nebenwirkungen durch die Therapie, daher fand ich die Behandlung relativ einfach. Meine Familie war sehr froh, dass ich immer noch behandelt wurde, obwohl Ärzte in Großbritannien zögerten, mir etwas anderes als den Standard der Versorgung zu bieten.

Was hat dir am meisten geholfen, die Therapie zu überstehen?

Meine Behandlung am IOZK brachte nur sehr wenige Nebenwirkungen mit sich, außer vielleicht etwas Müdigkeit, sodass ich Zeit hatte, die Stadt zu erkunden und die deutsche Kultur zu erleben. Ich konnte mich dadurch voll und ganz auf das Gesundwerden konzentrieren und konnte so auch positiv bleiben. Ich war zwar schon immer eine Kämpferin, aber ich hätte nie gedacht, dass ich jemals so etwas Brutales wie Hirntumore bekämpfen müsste.  

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