Home » Neurologie » Wenn das Herz zur Kopfsache wird: ritmo erkennt schleichendes Schlaganfallrisiko
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Noch nie war es so einfach, auf sein Herz zu hören und dabei etwas für den Kopf zu tun: Mit dem neuen Mini-Langzeit-EKG ritmo steht jetzt ein Produkt zur Verfügung, das zuverlässig und unkompliziert Vorhofflimmern erkennt. Wer dieses schleichende Schlaganfallrisiko in sich trägt, kann das mithilfe des ritmo herausfinden und durch Einleiten einer blutverdünnenden Therapie der Bildung von Blutgerinnseln vorbeugen.

Der kabellose EKG-Rekorder ist so klein wie ein Passbild und Anwender*innen können ihn mit einem Handgriff und einer Klebelektrode selbst auf die Haut kleben. Das zertifizierte Medizinprodukt startet dann selbständig ein 72 Stunden Langzeit-EKG: ohne Verkabelung, ohne Wartezeiten beim Arzt und das bei höchstem Tragekomfort. Einfach online bestellen bei www.myritmo.de, den ritmo per Post nach Hause bekommen und nichts tun, als seinem gewohnten Alltag nachgehen. Im dpv-Auswertungszentrum werden die aufgezeichneten Daten mit einer KI-Software ausgewertet und zusätzlich von einem Arzt fachlich validiert. 48 Stunden nach der Datenanalyse kommt der Auswertungsreport zu den Anwender*innen nach Hause, per Post oder mit verschlüsselter E-Mail.

Einfach, schnell und sicher

Entwickelt wurde der ritmo von Hamburger Ärzten des Cardiologicums, die sich der Prävention von Schlaganfällen verschrieben haben. Mit ihrem Mini-EKG begeisterten die Mediziner erst vor wenigen Wochen auf dem Weltforum der Medizin, der MEDICA. Dort erhielt ihr ritmo den begehrten German Medical Award als innovativstes Produkt. Mitgründer Dr. med. Ekkehard Schmidt sagt: „In unseren Praxen erleben wir täglich, wie wichtig Schlaganfallvorsorge ist. Doch oft schrecken Patientinnen und Patienten vor den sonst aufwändigen und unpraktischen Langzeit-EKGs zurück. Mit dem ritmo haben wir eine einfache, unkomplizierte und sichere Lösung erfunden – eine Lösung, die wir jedem im wahrsten Sinne des Wortes nur ans Herz legen können.“

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Neurologie

Regelmäßig schwappt beim Trinken die Hälfte des Getränks auf den Boden. Sogar das Aufschließen der Haustür wird zu einer täglichen Herausforderung, weil man das Schlüsselloch einfach nicht trifft. Das Gefühl, selbst die alltäglichsten und einfachsten Bewegungen nicht mehr so ausführen zu können, wie man es gewohnt und es gewünscht ist, teilen allein in Deutschland über eine Million Menschen. All diese unwillkürlichen Zitterbewegungen zählen zu der neurologischen und häufigsten Bewegungsstörung, dem Tremor. 

Das Zittern ist bei Betroffenen nicht mehr bewusst zu steuern und kommt nicht nur bei Erkrankungen, wie beispielsweise Parkinson, vor. Die häufigste Form des Tremors ist ein sogenannter essentieller Tremor (ET). Das ist eine eigenständige neurologische Erkrankung, die direkt im Gehirn ausgelöst wird, weil Fehlfunktionen in bestimmten Nervenzellen entstanden sind.

Bei Betroffenen sind meistens die Hände, ab und an auch die Beine, Stimme, Arme und der Kopf vom Zittern betroffen. Für Menschen, die nach und nach milde Symptome eines Tremors bemerken, ist es zu Beginn oft noch zu schaffen, die gewohnten Bewegungsabläufe durchzuführen. Umso stärker die Symptome werden, umso frustrierender kann der Alltag werden.

Essentieller Tremor oder Parkinson?

Für viele Menschen ist dabei das Zittern oft direktes Anzeichen für eine Morbus-Parkinson-Erkrankung. Dies ist allerdings oft eine Fehldiagnose. Der essentielle Tremor kommt deutlich häufiger in der Gesellschaft vor und kann auch in den unterschiedlichsten Arten auftreten.

Grundsätzlich wird dabei unter einem Aktionstremor und einem Haltungstremor unterschieden. Während der Aktionstremor bei willkürlichen Bewegungen, wie dem Schlüssel in das Schlüsselloch stecken auftritt, gibt es auch den Tremor, der bei einer haltenden Bewegung gegen die Schwerkraft eintritt. Patienten, die von einem essentiellen Tremor betroffen sind, zeigen in der Regel beide Arten der Bewegungsstörung.

Behandlungsformen

Ein ET wird heutzutage auf unterschiedlichste Arten therapiert. Am häufigsten wird das Zittern mit Medikamenten behandelt. Diese sind allerdings oftmals nicht so wirksam, um den Tremor vollkommen kontrollieren zu können. Die pharmazeutische Behandlung birgt dabei auch oft Nebenwirkungen, die den – durch ET frustrierenden –Alltag weiter einschränken. Nebenwirkungen wie zum Beispiel Schwindel treten öfter auf.

Anders als bei der medikamentösen Therapie, bietet die Tiefe Hirnstimulation (THS) eine neurochirurgische Lösung. Elektroden werden dabei in ein bestimmtes Kerngebiet im Hirn gesetzt und sollen dieses durch hochfrequentierten Strom stimulieren. Die invasive Operation birgt Risiken wie Hirnblutungen, da am offenen Hirn gearbeitet wird. Für essentielle Tremor-Patienten oft ein zu hohes Risiko, weswegen sie sich lieber dafür entscheiden, mit der Störung zu leben.

Ultraschall schafft Abhilfe 

Um Betroffenen eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit bieten zu können, die keine Operation benötigt, wurde eine hochenergetische Ultraschallbehandlung entwickelt. Das innovative Verfahren stimuliert dabei unter Sicht- und Temperaturkontrolle in einem MRT submillimetergenau das betroffene Zielgebiet im Hirn. Hierbei wird eine Art Helm mit tausend winzigen Ultraschallquellen auf dem Kopf platziert, die alle einzeln gesteuert werden können.Die ersten Ergebnisse der Ultraschallbehandlung zeigen bereits hervorragende Ergebnisse und tragen entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

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