Skip to main content
Home » News » 5 Millionen Betroffene. Tendenz steigend.
  • Gesundheitsguide

    5 Millionen Betroffene. Tendenz steigend.

    Foto: MaBo-Foto.de via Shutterstock

    Sport- und Schmerzmediziner Dr. Ulrich Bieder veröffentlichte im Auftrag eine Studie über ein Nahrungsergänzungsmittel, das die natürliche Gelenk-, Knochen-, Bindegewebs- sowie die Faszienfunktion unterstützt. 

    Dr. Ulrich Bieder

    Arzt für Orthopädie, Sportmedizin und Chirotherapie

    Arthrose gilt als häufigste Gelenkkrankheit in Deutschland. Wie genau äußert sich diese Krankheit für den Betroffenen? Welche Unterschiede liegen dort in der Schmerzintensität?

    Die Arthrose kleiner und großer Gelenke ist eine in ihrer Ursache letztlich ungeklärte, langsam fortschreitende degenerative Veränderung der Gelenke. Die Arthrose des Kniegelenkes stellt noch vor den degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule und am Hüftgelenk die häufigste Erkrankung des Bewegungsapparates dar.

    Verschiedene Faktoren wie Alter, mangelnde Bewegung, erhöhtes Körpergewicht, Schäden durch vorherige Verletzungen beeinflussen die Entwicklung einer Arthrose. Besonders das Übergewicht spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Zum einen neben der rein mechanischen Überbelastung der Gelenke, zum anderen produziert das Fettgewebe, insbesondere das Bauchfett, entzündungsfördernde Stoffe. So wird die Arthrose auch als entzündliche bzw. Stoffwechsel bedingte Erkrankung bezeichnet.

    Aufgrund dieser Sichtweise spielen zunehmend ernährungsmedizinische Konzepte eine wichtige Rolle.

    Anzeige


    Die Hauptbeschwerden äußern sich in Schmerzen und Bewegungseinschränkung: anfangs bewegungsabhängige Schmerzen, wie Ein- oder Anlaufschmerzen, gefolgt von Dauerschmerz mit zunehmender Bewegungseinschränkung und Steifigkeit, bis zu Ruhe- und Nachtschmerzen bei fortgeschrittenen Formen.

    Grundsätzlich richtet sich die Therapie auf die Schmerzreduktion bzw. -beseitigung durch Reduktion der Entzündungsvorgänge und auf eine Verbesserung der Gelenkfunktion.

    Sie haben eine Studie zur Schmerzeindämmung der Patienten geführt. Wie genau war diese aufgebaut?

    Wir haben innerhalb der 10-wöchigen Anwendungsbeobachtung verschiedene Parameter aufgestellt, welche unsere Patienten subjektiv beurteilt haben. Dabei wurden die verschiedenen Schmerzzustände in Ruhe ermittelt und anhand einer Schmerzskala erfasst. Durch die persönliche Einschätzung der Patienten sowie durch die medizinische Beurteilung der Experten, konnten wir nachvollziehen, inwieweit sich das Schmerzverständnis verändert hat.

    Über welches System, konnten Sie die Verbesserung der Patientin sichtbar machen?

    Über die Visuelle Analogskala (VAS) durch welche die ver­schiedenen Schmerzzustände in Ruhe bzw. verschiedenen Aktivitätsformen ermittelt wurde. Die VAS ist ein semi­quantitatives Verfahren für die subjektive Messung einer Emp­findungsstärke (z. B. Schmerz oder Juckreiz). Der Patient muss dabei seine Empfindung auf einer Skala von 0 (= keine Empfindung) bis 10 (= stärkste Empfindung) einschätzen. Bei wiederholter Dokumentation gibt diese Methode einen orien­tierenden Überblick über den zeitlichen Verlauf und Erfolg einer Therapie.

    Welchen Erfolg konnten die Betroffenen nach der Laufzeit von 10 Wochen für sich feststellen?

    Bei drei Patienten mit Hüft­beschwerden verbesserte sich der Index nach zehnwöchiger Einnahme des Regulatpro®Arthro. Dieses stellt ein flüssiges u.a. mit Kollagen, Hyaluronsäure, Glucosamin, Vitamin C, D3, Zink, Kupfer, Selen angerei­chertes Nahrungsergänzungs­mittel dar. Wir konnten damit eine Verbesserung von 9,8 auf 3,2 erzielen. In der Literatur wird eine Verbes­serung um 3 Indexpunkte als Therapie-Response bewertet. Bei den Hüftpatienten verbes­serte sich der Index somit um sagenhafte 6,6 Punkte! Die 17 Kniepatienten hatten bei der Anamnese einen durchschnitt­lichen Lequesne-Index von 6,9. Nach der zehnwöchigen Anwen­dung lag der Index bei 1,06!

    Würden Sie somit bestätigen, dass Nahrungsergänzungsmittel eine hilfreiche Ergänzung für die Schmerzlinderung von Arthrose Patienten/ Patientinnen sind? 

    Arthrose ist v.a. eine Folge des Lebensstils, erfordert daher ein individuelles Ernährungs- und Bewegungsprogramm.  Die Ernährungsumstellung, ggf ergänzt mit speziellen Substanzen zur Verbesserung der Gelenkfunktion und des Gelenkstoffwechsels, sowie zur Reduktion der Entzündung ist ein wichtiger Teil in der Behandlung der Arthrose bedingten Schmerzen und meiner Meinung nach absolut sinnvoll und hilfreich.

    Allerdings ist Bewegung unersetzlich, doch es sollte die richtige sein und auf die Beschwerden abgestimmt. Nur unter Bewegung und Belastung wird der Gelenkknorpel mit den Nährstoffen aus der Gelenkflüssigkeit versorgt. Fehlt die Bewegung verhungert der Knorpel, die Arthrose schreitet fort.

    Next article