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Eine Sekunde kann ein Leben verändern – ob durch einen Unfall oder einen Schlaganfall können die Folgen ein Leben lang spürbar sein. Die Therapie, die daraufhin folgt, ist meist sehr anstrengend und frustrierend. Es mangelt an Zeit und Ressourcen. Die Gründer von CUREosity haben Angehörige von Schwerstbetroffenen und mussten diese Erfahrungen selbst erleben. Aus persönlicher Motivation setzten sie es sich zum Ziel, Therapie neu zu denken. Es entstand das klinikerprobte, immersive VR-Therapiesystem CUREO, das die neusten, neurowissenschaftlichen Erkenntnisse mit modernen Technologien verbindet und somit eine effizientere Therapie ermöglicht, die Spaß macht.

Thomas Saur

Mit VR-Therapie Rehabilitation neu denken

CUREO wurde gemeinsam mit Kliniken, Ärzten, Therapeuten und Patienten sowie mit einem Team aus Software- und Game-Designern entwickelt, die durch Gamification dafür gesorgt haben, dass die Therapie wieder Freude bereitet. Auch der kontinuierliche Austausch mit den Patienten, die von Beginn der Entwicklungen an jegliche Funktionen kritisch bewertet haben, hat zu einem ausgereiften, patientennahen Produkt geführt. Durch das Eintauchen in die stimulierenden, virtuellen Welten, rücken die klinische Umgebung und Schmerzen in den Hintergrund und bringt Patienten in ein positives, neues Setting. Das Ziel ist es, die Neugierde zu wecken und Patienten spielerisch zur Bewegung zu motivieren.

Neuer Standard für die Therapie

Selbst die sonst oft eintönige Repetition von Übungen wird auf den Ringen des Saturns oder beim interaktiven Wasserballspiel mit einem Delfin zur abwechslungsreichen und gern angenommenen Herausforderung. Die VR-Therapie mit CUREO fördert die kognitive sowie sensomotorische Rehabilitation bei Schädigungen des zentralen Nervensystems (z.B. nach Schlaganfall, Querschnittlähmung oder neurodegenerativen Erkrankungen), bei Schmerzen, und bei Mobilitätseinschränkungen nach Operationen. CUREO adressiert dabei vor allem die Motorik der oberen Extremitäten sowie des Rumpfes und zeichnet sich durch seine vielfältigen Therapieübungen aus. Funktionen wie Sonifiaktion – das Verklanglichen von Bewegungen – Spiegeltherapie auf Knopfdruck und präzises Hand- und Fingertracking setzen einen neuen Standard für die Therapie.

Aha-Erlebnis in faszinierenden Welten

Schon bei den ersten Therapiesessions erleben sowohl Patienten als auch Therapeuten ein Aha-Erlebnis und staunen über die abwechslungsreichen Programme. Die faszinierenden Welten, in die die Anwender eintauchen, fördern die Motivation und gleichzeitig auch die Therapiebereitschaft. Bewegungsmuster, die verloren schienen, können dank der Fähigkeit der Neuroplastizität des Gehirns und multisensorischer Interaktion wieder abgerufen und neuerlernt werden.

Vorteile für Therapeuten durch VR-Therapie

Aber auch für die Therapeuten ergeben sich Vorteile. Die von Fachgesellschaften empfohlene, aber in der konventionellen Therapie kaum durchführbare hohe Frequenz der Therapie-Einheiten wird beispielsweise durch automatisierte Trainingspläne unterstützt. Schon vor Beginn einer Therapiesitzung kann eine Abfolge aus kompetitiven, entspannenden und konzentrationsfördernden Übungen zusammengestellt werden. Die digitale Erfassung des Fortschritts, die direkte visuelle Darstellung des Verlaufs sowie die Exportfunktion der Leistungsübersicht vereinfachen die sonst aufwendige Dokumentation von klassischen pen-and-paper-Tests. Dank dieser digitalen Möglichkeiten verschaffen wir dem Therapeuten mehr Zeit, um sich Patienten nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich intensiver widmen zu können.

Die Nutzung der VR-Therapie mit CUREO spiegelt sich auch in der ökonomischen Bilanz der rehabilitativen Einrichtungen wider, die mit CUREO ein effizientes, ressourcenschonendes System zu erschwinglichen Preisen erhalten.

CUREO verleiht Hoffnung – auf einen neuen Ansatz in der Rehabilitation, der die Bedürfnisse von Patienten in den Mittelpunkt stellt, die Anforderungen von Therapeuten sowie Kliniken einbezieht und Therapie zum Erlebnis werden lässt.

Informieren Sie sich jetzt über die Vorteile der VR-Therapie

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Patientensicherheit

Die Welt der Medizintechnologien ist faszinierend: Kardiologische Implantate bringen schwache Herzen zurück in Rhythmus. Die Endoprothetik ermöglicht wieder schmerzfreie Bewegung für die Gelenke. Robotische Assistenzsysteme sorgen für mehr Sicherheit während einer Operation. Hygieneprodukte und Impfausrüstung helfen bei der Bekämpfung von Pandemien. Die Bandbreite an Medizintechnologien ist riesig. Zusätzlich unterstützen Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Versorger die Patient*innen beim Einsatz von Medizintechnologien auch ambulant.    

Dr. Marc-Pierre Möll

Geschäftsführer und Vorstandsmitglied BVMed – Bundesverband Medizintechnologie

In den letzten Jahrzehnten sind auf dem Gebiet der Medizintechnologien beeindruckende Fortschritte gemacht worden. Hinzu kommt, dass sich der Gesundheitsbegriff erweitert hat: Es geht nicht nur um lebensrettende Therapien, sondern auch um Lebensqualität. Und MedTech hilft auch chronischen Patient*innen, wie alle anderen Menschen zu leben. Kurz gesagt: Moderne Medizintechnologien verbessern unsere Lebensqualität, sie retten und erhalten Leben. 

Innovationstreiber brauchen Unterstützung

Politik und Gesellschaft konnten sich in der Corona-Krise auf die Medizintechnik-Branche verlassen: von der intensivmedizinischen Betreuung, der ambulanten Versorgung durch Homecare-Versorger und Sanitätshäuser und der gesteigerten Produktion von Spritzen und Hygieneprodukten bis hin zu den logistischen Leistungen des medizinischen Fach- und Großhandels. Jetzt müssen wir die mittelständisch geprägte Medizintechnik-Branche bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen besser unterstützen. 

Der Koalitionsvertrag bietet gute Ansätze, um den Mittelstand zu stärken, Bürokratie abzubauen und Innovationen zu fördern. Dafür müssen nun die konkreten Schritte folgen, um die Versorgung der Patient*innen in Deutschland mit modernen Medizintechnologien auch in Zukunft zu sichern. Insbesondere die kleineren und mittleren Unternehmen müssen als Innovationstreiber besser unterstützt werden. 

Der BVMed spricht sich daher unter anderem für eine „Initiative MedTech 2030“, für eine Beschleunigung des Innovationstransfers und für eine bessere Nutzung der Gesundheitsdaten für die Forschung und Versorgung aus. Denn Deutschland braucht eine forschungsstarke, leistungsfähige, wirtschaftlich gesunde und international wettbewerbsfähige Medizintechnik-Branche!

Innovationen schneller einführen

Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss es sein, Innovationen, die medizintechnischen und ökonomischen Fortschritt bieten, schneller in den Gesundheitsmarkt einzuführen. Dabei müssen die langfristigen Einsparpotenziale durch moderne MedTech-Verfahren in die Überlegungen und in die Kostenübernahme für medizintechnologische Produkte einbezogen werden. Die schnellere Einführung von Innovationen hat ökonomische Vorteile: Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden führen zu einer Reduzierung von Fehlzeiten, verkürzen die Genesungszeiten der Patient*innen und ermöglichen es ihnen daher, schneller wieder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Dies hilft den Menschen und stellt auch einen Gewinn für die Volkswirtschaft insgesamt dar. 

Dieser Wert von Innovationen muss aus Sicht des BVMed stärker in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt werden. Der Einsatz von Innovationen der Medizintechnologie wird jedoch oft dadurch erschwert, dass die meist höheren Initialkosten isoliert betrachtet werden, nicht jedoch die Nutzen- und Kosteneffekte über den Gesamtverlauf einer Behandlung oder Krankheit. 

Der BVMed wirbt deshalb für eine „Gesamtbetrachtung von Behandlungsprozessen“. Das nennen wir „Value-based Healthcare“.

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