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Patientensicherheit

Hilfe und Unterstützung bei Depressionen

Foto: eamesBot via Shutterstock.com

Warum eine patientenzentrierte Wahrnehmung so wichtig ist.

Die Corona-Pandemie und das zunehmend unsichere Weltgeschehen stellt Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, vor immense Herausforderungen. Denn: Unter einer Depression vergrößert sich alles Negative im Leben und wird ins Zentrum gerückt. Sorgen und Ängste scheinen ins Unüberwindbare zu wachsen.

Jede*r Fünfte erkrankt an Depression.

Fast 20 Prozent aller Menschen sind von einer Depression betroffen. Neun von zehn Suiziden unter jungen Erwachsenen werden mit Depression in Verbindung gebracht. Aus Angst vor Vorurteilen und Stigmatisierung vermeiden Menschen, die mit einer Depression leben, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Depressionen betreffen aber auch das Umfeld der erkrankten Menschen wie Familie, Freunde und auch Arbeitskollegen. Auch diese gilt es zu unterstützen und ihnen langfristig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Trotz der großen Zahl an Menschen, die direkt oder indirekt von Depressionen betroffen sind, scheint die Depression immer noch ein Tabuthema zu sein und nicht als Krankheit wahrgenommen zu werden.

Zu selten wird offen über Depression gesprochen.

Umso dringlicher scheint es, die Erkrankung weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und Betroffene Patient*innen in den Mittelpunkt zu stellen. Ziel sollte es sein, über die Erkrankung mit ihren möglichen „schlimmen“ Konsequenzen in der Gesellschaft aufzuklären. Die Erkrankung ernst nehmen, und im zweiten Schritt die Ernsthaftigkeit der Erkrankung zu vermitteln, um so Betroffenen einen offenen Umgang zu ermöglichen, damit schnell Hilfe aufgesucht und auch eine Therapie vermittelt werden kann. Ist die Angst, von Angesicht zu Angesicht über das Leiden zu sprechen, zu groß, gibt es immer mehr Möglichkeiten, auch auf digitalem Weg Gehör zu finden, um frühzeitig und offen über Depression reden zu können. Denn nur wer sich rechtzeitig austauscht und informiert, dem kann besser und schneller geholfen werden. 

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Insomnie: Wieder gut schlafen dank App auf Rezept – geht das?

Insomnie digital behandeln

In Deutschland leiden sechs bis zehn Prozent der Erwachsenen unter chronischen Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnie). Die empfohlene erste Behandlungsmethode bei Insomnie ist die kognitive Verhaltenstherapie (KVT-I). Obwohl die KVT-I bekanntermaßen sehr wirksam ist, erhält aktuell nur ein Bruchteil der Betroffenen diese Form der Behandlung. Grund dafür ist vor allem der Mangel an Fachpersonen, die Betroffenen die KVT-I vermitteln können.

Dr. Noah Lorenz

mementor DE GmbH

Das Leipziger Unternehmen mementor hat nun eine App als relevante Alternative entwickelt. Möglich ist das auf Grundlage des Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), das im Dezember 2019 in Kraft getreten ist.

Wirksamkeit bei Schlafstörungen als Kriterium

Aufgrund der nachgewiesenen hohen Wirksamkeit wurde die App somnio als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen. Als erste DiGA zur Behandlung von Ein- und Durchschlafstörungen kann somnio von allen Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen als App auf Rezept verschrieben werden. Die Kosten von somnio werden von allen gesetzlichen und den meisten privaten Krankenkassen übernommen.

Kognitive Verhaltenstherapie bei Insomnie digital umgesetzt

somnio setzt die Inhalte der kognitiven Verhaltenstherapie bei Insomnie digital um und setzt dort an, wo die herkömmliche Versorgung an ihre Grenzen stößt. In 12 aufeinander aufbauenden Modulen lernen Nutzer*innen, angeleitet von einem digitalen Schlafexperten, wirksame Methoden kennen, um Schlafstörungen nachhaltig zu reduzieren. 

Sprechen Sie somnio als Behandlungsoption bei Schlafstörungen an

Der Weg zur App ist einfach: Betroffene sprechen ihre Ein- und Durchschlafstörungen und somnio als Behandlungsoption beim Arzt oder Psychotherapeuten an. Die behandelnde Fachperson stellt ein Kassenrezept mit der Verordnung von somnio aus. Das Rezept wird bei der Krankenkasse eingereicht, die einen Freischaltcode generiert und diesen der versicherten Person zusendet. Nach erfolgter Registrierung mit Freischaltcode kann mit dem Programm gestartet werden. 

Guter Schlaf ist erlernbar. Gute Nacht!

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