Unser Körper gleicht jedoch mehr einem mit künstlicher Intelligenz und enormer Leistungsfähigkeit ausgestatteten Formel-1-Auto. Und unser Blut ist sein Treibstoff und Frühwarnsystem. Wenn wir unser Blut pflegen, einstellen und ihm gute Nährstoffe zuführen, fühlen wir uns besser und bleiben länger gesund. Das geht ganz einfach auf natürlichem Wege - und ohne Doping.

Vitalstoffe im Blut wie Mineralien, Vitamine, Hormone oder Fettsäuren bieten spannenden Aufschluss über den tatsächlichen Zustand unseres Körpers. Diese Werte sollte man ermitteln, um zu schauen, ob wir optimal versorgt sind oder uns etwas fehlt. Moderne Labormethoden machen das möglich. Im Anschluss lassen sich unserem Treibstoff Blut die fehlenden Elemente zuführen, die unser persönlicher Rennwagen wirklich benötigt und diesen lange laufen lassen. “Testosteron macht sexy”, “Omega 3 lässt länger leben” oder “Glücklicher mit Zink” sind dabei nicht nur plakative Aussagen, sondern durch viele Studien belegt.

Blut ist Lebenselixier und die Spiegel unserer Gesundheit.

Um sein Blut auf natürliche Weise zu tunen, gibt es fünf Haupthebel: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressreduktion und Detox. Unter Detox fallen dabei auch die Rauchentwöhnung oder Alkoholreduktion. Je schlechter und ungesünder der Mensch bislang sein Leben gelebt hat, desto mehr Verbesserungspotential ist vorhanden und desto größer sind die Hebel. Wenn sich jemand vorrangig mit Produkten aus gesättigten Fettsäuren, Zucker und Zusatzstoffen ernährt, gleichzeitig raucht und sich wenig bewegt, kann man bereits mit einfachen Maßnahmen sehr viel erreichen. Diese Person wird wahrscheinlich bei einer Anpassung des Lebensstils schnell mehr Energie und Lebensfreude verspüren.

Aber selbst für jemanden, der bereits einen gesunden Lebenwandel verfolgt, lohnt sich immer ein Blick auf das Blut. So kann es einen großen Unterschied machen, ob die Werte für Vitamin D, Triglycerid oder Testosteron am unteren Rand der Labor-Skala sind oder sich im persönlichen Optimalbereich befinden. Nicht selten erlebt man Überraschungen in den Werten und Ansatzpunkte, die einem dabei helfen, die eigenen Gesundheitsziele zu erreichen.

Wenn mein Magnesiumlevel zu niedrig ist, merke ich das. An meiner sportlichen Leistungsfähigkeit, an innerer (Un)-Ruhe oder auch am Schlaf. Warum am Schlaf? Weil Magnesium über verschiedene Stufen an der Produktion von Melatonin beteiligt ist, unserem Schlafhormon. Da ich den Bedarf meines Körpers kenne, versuche ich, meinen Magnesiumwert immer über 90mmol/l zu halten. Dann schlafe ich deutlich besser.

Blut ist Lebenselixier und der Spiegel unserer Gesundheit. Deswegen: Beschäftigt Euch mit Eurem Blut! Das kann lebensverändernd und möglicherweise auch lebensverlängernd sein.