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Seit jeher ist die Kräuterkunde der Frauen ein Geheimnis. 

Von der ägyptischen Antike bis ins fünfzehnte Jahrhundert beruhten sich Frauen auf ein umfangreiches Wissen über Heilpflanzen für ihre Gesundheit. Zum Beispiel um ihre Fruchtbarkeit zu regulieren, Geburten zu erleichtern oder den Orgasmus zu intensivieren. Warum ist der Zugang zu diesen wirksamen pflanzlichen Präparaten von damals verloren gegangen? Eine mögliche Antwort könnte die Unterdrückung dieses Wissens durch religiöses und gesetzliches Patriarchat (z.B. die Hexenjagd) sein, die für die Eindämmung der Wissensverbreitung in der Vormodernen und damit auch Neuzeit verantwortlich ist1. Und wie so oft haben auch dieses Mal Vorurteile und Tabus dem Einzelnen und der Allgemeinheit mehr geschadet als genutzt. Glücklicherweise aber ist die Natur des Wissens jedoch ununterdrückbar. Sie findet ihren weisen Weg über geografische und zeitliche Grenzen hinweg und erhebt sich wie ein Phönix, wenn Gesellschaft und Kultur endlich wieder bereit sind. Ein botanisches Heilmittel, das diese lange Reise antreten musste, ist Cannabis.

links: Antje Marquardt (CEO), rechts: Dr. Shabnam Sarshar (CVO)

Cannabis – ein antikes Frauenkraut wiederbelebt.

Cannabis wird seit der Antike als pflanzliches Präparat in der Frauenheilkunde eingesetzt. Dazu gehören unter anderem die Behandlung von Menstruationsstörungen, Dysmenorrhoe (schmerzhafte Periode), Wechseljahresbeschwerden und Libidoverlust. Die frühesten Hinweise auf Cannabis in der Frauenheilkunde stammen wahrscheinlich aus dem alten Mesopotamien (2000 v. Chr.), wo Hanfsamen mit Safran und Minze in Bier gemischt und eingenommen wurden, um schwierige Geburten und Menstruationsbeschwerden zu erleichtern2. Die frühesten europäischen Hinweise auf die Verwendung der Pflanze in der Frauenheilkunde finden sich im Altenglischen Herbarium aus dem 11. Jahrhundert, in dem die örtliche Anwendung von Hanfsalbe bei Brustschmerzen empfohlen wurde. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war Cannabis bei Ärzten für seine Wirksamkeit bei Dysmenorrhoe oder Menstruationskrämpfen bekannt. Pharmazeutische Arzneimittel, die Cannabis enthielten, waren zu dieser Zeit sehr verbreitet. Sogar Königin Victoria bekam die Heilpflanze aufgrund ihrer Menstruationsbeschwerden von ihrem Arzt Sir John Russell Reynolds verschrieben 2.

Cannabis zur Behandlung von Frauenschmerzen.

Die Verwendung wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Ärzten noch immer verteidigt, obwohl rechtliche Maßnahmen gegen das Heilmittel eingeleitet wurden. Das Heilkraut der deutschen Liebesgöttin Freya wurde erst in den 1950er Jahren illegalisiert. Sowohl die alten als auch die modernen Schriften von traditionellen Heilpraktikern, Ärzten und Wissenschaftlern deuten darauf hin, dass Cannabis eine wertvolle pflanzliche Ergänzung für die Behandlung von häufigen Frauenleiden sein kann. Auch wenn die fast weltweite Illegalisierung Mitte des 19. Jahrhunderts eine Zeit lang von weiteren Forschungen abhielt, haben Dutzende von Studien und Erhebungen in den letzten Jahrzehnten die positiven Erkenntnisse der letzten Jahrtausende bestätigt.

Was sagt die Wissenschaft zu CBD für Frauen?

In einer 2022 veröffentlichten Umfrage unter Frauen mit primärer Dysmenorrhoe spürten die meisten Befragten eine deutliche Verringerung ihrer Menstruationsschmerzen, wenn sie Cannabis konsumierten3. Außerdem hat ein medizinisches Cannabisunternehmen vor einigen Monaten positive Ergebnisse einer klinischen Studie bekannt gegeben, in der die Auswirkungen von Cannabidiol auf menstruationsbedingte Symptome untersucht wurden. Kein Wunder, dass Cannabis als die heilige Pflanze der Freya angesehen wurde4 .

Das System hinter der Wirkung von Cannabis bei Frauenleiden. 

Mit der Entdeckung des Endocannabinoidsystems (ECS) haben moderne Kliniker jetzt eine physiologische Grundlage, die die breite Wirksamkeit von Cannabis bei der Gesundheit von Frauen angemessen interpretiert, beschreibt und bestätigt. Es gibt Hinweise darauf, dass das ECS praktisch alle Phasen der weiblichen Fortpflanzung reguliert, von der Libido bis zur Schwangerschaft. In den letzten Jahren haben mehrere Studien gezeigt, dass die Entwicklung verschiedener weiblicher Fortpflanzungsstörungen wie das polyzystische Ovarialsyndrom und die Endometriose mit einer Dysregulation des ECS zusammenhängen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Cannabis und die daraus gewonnenen Cannabinoide effektive therapeutische Optionen für die Behandlung verschiedener gynäkologischer Erkrankungen darstellen. Allyn Howlett – die Wissenschaftlerin hinter der Entdeckung des ersten Cannabinoid-Rezeptors – hat die Wirkung der Cannabinoide so ausgedrückt: 5

“All of which is exactly what Adam and Eve would want after being thrown out of Eden. You couldn’t design a more perfect drug for getting Eve through the pain of childbirth or helping Adam endure a life of physical toil.”

Die Zusammenführung zweier weiblicher Tabus. 

Ist es nur ein interessanter Zufall, dass der reproduktive Teil der weiblichen Cannabis Pflanze so gut mit den physiologischen Bedürfnissen des weiblichen Fortpflanzungssystems übereinstimmt? Wahrscheinlich nicht! Bei näherer Betrachtung haben Cannabis und Frauengesundheit viele Gemeinsamkeiten, denn beide Themen wurden von der der Wissenschaft und Politik viele Jahre lang vernachlässigt. Millionen Frauen erfahren Beschwerden wie Schmerzen bei der Menstruation oder dem Geschlechtsverkehr, die nicht transparent kommuniziert werden. Interessanterweise kann Cannabis als weibliche Tabu-Pflanze viele dieser weiblichen Tabu-Beschwerden lindern. 

Mit dieser Erkenntnis beginnt die Geschichte unserer CBD Produkte.

„Die unerfüllten Gesundheitsbedürfnisse von Frauen – von der Menstruation bis zur Masturbation – haben uns dazu gebracht, die Marke Laia’s FemBalance zu gründen. Antje und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht Themen rund um die Frauengesundheit zu fördern und damit in den gesellschaftlichen Fokus zu rücken. Die Basis unserer Produktentwicklung sind die Bedürfnisse von Frauen während unterschiedlicher Zyklusphasen. Damit sind wir das erste Unternehmen, das natürliche Lösungen für jede Zyklusphase anbietet. Hierbei beruhen wir uns auf die Kraft traditioneller Heilpflanzen wie Cannabis in Verbindung mit modernen Wirkstoffen. Doch die Produkte sollen nur der Anfang sein, denn unsere oberste Priorität ist der Community Aufbau. Wir wollen eine Bewegung ins Leben rufen, die einen entstigmatisieren Austausch ermöglicht und das Thema Frauengesundheit auf ein neues Level bringt.“ 

Unter welchen Beschwerden leidest du am meisten während deines Zyklus?


1. John M. Riddle. (1999). Eve’s Herbs: A History of Contraception and Abortion in the West. Harvard University Press.
2. Ethan Russo, Melanie Creagan Dreher, & Mary Lynn Mathre. (2002). Women and Cannabis: Medicine, Science, and Sociology. Haworth Herbal Press.
3. Sinclair, J., Armour, S., Akowuah, J. A., Proudfoot, A., & Armour, M. (2022). “Should I Inhale?”—Perceptions, Barriers, and Drivers for Medicinal Cannabis Use amongst Australian Women with Primary Dysmenorrhoea: A Qualitative Study. International Journal of Environmental Research and Public Health, 19(3), 1536. https://doi.org/10.3390/ijerph19031536
4. Canopy Growth. (2022). CANOPY GROWTH SHINES A LIGHT ON MENSTRUAL HEALTH THROUGH CBD EFFICACY STUDY. https://www.canopygrowth.com/investors/news-releases/canopy-growth-shines-a-light-on-menstrual-health-through-cbd-efficacy-study/
5. Michael Pollan. (2001). The Botany of Desire A Plant’s-Eye View of the World. Random House Publishing Group.

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Das breite Wirkspektrum von Cannabis macht es für unterschiedliche medizinische Bereiche interessant, doch für viele ist cannabisbasierte Medizin noch immer ein Novum. Wie kommen Patient*innen und erfahrene Ärzt*innen zusammen?

Seit dem 19. Januar 2017 darf medizinisches Cannabis legal und auf Rezept verschrieben werden, wenn kein anderes Medikament hilft. Es gibt zahlreiche Indikationen, bei denen das der Fall ist, denn Cannabis ist vielfältig. Es kann schmerzstillend, appetitsteigernd, entspannend und schlaffördernd wirken – und mehr.

Vielfältiges Behandlungsspektrum mit medizinischem Cannabis

Die aktuelle Datenlage deutet darauf hin, dass cannabisbasierte Medikamente bei Krankheiten und Symptomen wie beispielsweise Spastiken, chronischen Schmerzen, Übelkeit, Angststörungen, Anorexie, Schlafstörungen oder dem Tourette-Syndrom erfolgreich helfen können. In einigen Fällen kann medizinisches Cannabis sogar die sehr nebenwirkungsreichen Opiate ersetzen. 60.000 Patienten profitieren bereits von cannabisbasierter Medizin. 

Ärzte und Patienten zusammenbringen

Das junge deutsche Unternehmen Enmedify hat sich zum Ziel gesetzt, die Behandlung mit medizinischem Cannabis zu vereinfachen und Patient*innen und Ärzt*innen zusammenzubringen. Die teilnehmenden Ärzte sind sehr sorgfältig ausgewählt. Sie arbeiten unabhängig und sind nicht von Enmedify angestellt. Enmedify bietet als Vermittler zwischen Behandler*innen und Suchenden Unterstützung – von der ersten Information über die Buchung von Beratungsterminen bis hin zur Therapie.

Digital & innovativ

Dabei nutzt Enmedify innovative digitale Methoden um die Behandlung mit medizinischem Cannabis zu erleichtern. Ziel ist es, Patient*innen die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen und gleichzeitig ein niedrigschwelliges Angebot zu schaffen, sodass möglichst viele vom therapeutischen Angebot profitieren können. Fehlende Mobilität oder der Wohnort sollten kein Ausschluss-Kriterium sein. Aus diesem Grund findet vieles digital statt – das Erstgespräch ist jedoch immer persönlich, vor Ort in einer Arztpraxis. Weitere Termine erfolgen dann per Videosprechstunde. Rezepte können durch Partner-Apotheken eingelöst und die Medikamente auf Wunsch direkt zu den Patient*innen nach Hause geschickt werden. Alternativ werden die Rezepte auch von jeder anderen Apotheke entgegengenommen, ganz nach Wahl.  

Unerlässlich: Fachkompetenz

Neue Methoden schaffen neue Möglichkeiten, aber das Fachwissen dafür muss sich verbreiten. Medizin ist ein sehr breites Gebiet, deswegen ist es unmöglich, dass sich jeder Arzt mit allen neuen Behandlungsmöglichkeiten auskennt. Enmedify legt großen Wert darauf, nur mit Ärzten zu kooperieren, die Experten im Bereich Cannabismedizin sind und sich regelmäßig fortbilden. Befragungen zur Zufriedenheit der Patient*innen
sichern darüber hinaus einen hohen Qualitätsstandard des Service. 

Die Enmedify-Therapie

Sie buchen einen Termin durch die Enmedify-Website

Sie nehmen an der ersten Konsultation mit einem Arzt teil

Wenn es aus medizinischer Sicht vernünftig ist, erhalten Sie ein Rezept

Unsere Partnerapotheke schickt Ihr Cannabis zu Ihnen nach Hause (oder Sie gehen zu einer Apotheke Ihrer Wahl)

Wir kontrollieren regelmäßig und verschreiben neues Cannabis, wenn die Therapie fortgesetzt werden muss

Gemeinsam machen wir Ihr Leben besser. Erfahren Sie, welche Krankheiten mit Cannabis behandelt werden können

Echte Erfolgsgeschichte

Ein Modell mit Zukunft? Enmedify kann sich jedenfalls über sehr positives Feedback und regen Zulauf freuen, sowohl was interessierte Patient*innen als auch teilnehmende Ärzt*innen und Praxen betrifft. In München, Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln ist Enmedify bereits vertreten. 15 Städte sollen es gegen Jahresende deutschlandweit sein.

So einfach geht’s – besuchen Sie die Plattform enmedify.com

  • Patient*innen buchen einen Termin über die Enmedify-Website.
  • Erste Vor-Ort-Konsultation mit einem ausgewählten Arzt oder einer Ärztin.
  • Sofern es aus medizinischer Sicht vernünftig ist, stellt der Arzt/die Ärztin ein Rezept für ein cannabis-basiertes Medikament aus.
  • Patienten*innen lösen ihr Rezept bei einer Apotheke ihrer Wahl ein. Auf Wunnsch kann das Rezept auch online eingelöst werden.
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