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Monatelange Büroarbeit zu Hause, ungeeignetes Mobiliar – der Körper verspannt und bereitet Beschwerden. Daniel Bahr, Vorstand der Allianz Private Krankenversicherung, erklärt, was Sie gegen den Schmerz tun können. 

Daniel Bahr

Vorstand der Allianz Private Krankenversicherungs-AG

Herr Bahr, mit „Check My Back“ hat die Allianz Private Krankenversicherung (APKV) ein Online-Tool geschaffen, von dem quasi jeder profitieren kann. Warum ist es gerade jetzt so wichtig, aktiv zu werden?

Für viele war Homeoffice Alltag in der Pandemie. Oft sind die Bedingungen nicht wie am Arbeitsplatz. Damit verbundenes langes Sitzen in ungünstiger Haltung belastet die Wirbelsäule und kann zu Rückenschmerzen führen. Mit unserem Tool Check My Back kann man entspannt von zu Hause aus den Rücken stärken und die ein oder andere Bewegungspause in den Arbeitstag integrieren. 

An wen richtet sich diese Online-Unterstützung insbesondere?

Das Angebot richtet sich an Voll- und Zusatzversicherte der APKV mit Rückenschmerzen, ganz egal ob es sich um kurzzeitige oder auch schon länger andauernde Schmerzen handelt. Wer Schmerzen hat, sollte nicht lange warten und schnell etwas unternehmen.

Als Versicherter der Allianz habe ich also kostenlosen Zugang zu diesem Tool. Wie läuft das in der Praxis ab?

Ein kleiner Einstiegstest bei Check My Back stellt initiale Fragen zu Ihren Beschwerden. Auf Basis der Antworten wird die Situation eingeschätzt und passende physiotherapeutische Übungen vorgeschlagen, die dann selbst inklusive Videoanleitung durchgeführt werden. Dafür reichen in der Regel täglich zehn bis 15 Minuten Training. Oft bringen diese, regelmäßig durchgeführt, bereits eine Linderung.

Es gibt aber auch Beschwerden, bei denen Übungen nicht ausreichen – wie wird auch diesen Patienten geholfen, die optimale Behandlung zu bekommen?

Ergibt der Test, dass ein Risiko vorliegt – etwa bei ausgeprägten Schmerzen oder Vorerkrankungen – werden unsere Patienten direkt zum richtigen Arzt geleitet. Durch die medizinische Expertise in unserem Spezialistennetzwerk haben Allianz-Versicherte immer den richtigen Experten an ihrer Seite. 

Dürfen sich die Versicherten der APKV auf weitere Online-Tools freuen?

Wir haben sehr gutes Feedback von Nutzern erhalten. Deshalb bieten wir für unsere Versicherten jetzt schon ähnliche Tools für Knie- und Schulterschmerzen an und planen Angebote für weitere Schmerzpunkte im Körper.

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Arbeit-Beruf

Jeden Tag sitzend am Arbeitsplatz zu verbringen, ist für Millionen Arbeitnehmer nichts Ungewöhnliches. Daraus ergeben sich durchschnittlich stolze 55.000 Stunden allein während des Berufslebens.

Ein besorgniserregender Umstand, denn die gesundheitlichen Folgen des Sitzmarathons reichen von harmlosen Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich über Probleme mit der Lendenwirbelsäule bis hin zur Berufsunfähigkeit. Lediglich „Kurzausflüge“ zum Drucker, dem Kaffeeautomaten oder dem Bäcker um die Ecke bringen ein wenig Dynamik in den bewegungsarmen Arbeitsalltag. Die AGR empfiehlt deshalb mehr Steh-Sitz-Dynamik und „lebendiges“ Sitzen.

Die Physiologie des Menschen ist von Natur aus auf ein Leben in ständiger Bewegung ausgerichtet. Bewegungsmangel und Zwangshaltungen durch ständiges starres Sitzen am Arbeitsplatz sind nachweislich ungesund. Der Körper nimmt deshalb dankend jegliche Bewegungsanreize auf, die sich ihm bieten.

Rückenschmerzen ade

Im Büroalltag setzt sich langsam ein besseres Bewusstsein für eine ausgewogene Steh-Sitz-Dynamik durch. Die AGR rät Vielsitzern, sich möglichst den „Idealvorstellungen“ der Arbeitsmedizin anzunähern. Diese empfiehlt den „Schreibtischtätern“ 50 Prozent Sitzen, 25 Prozent Stehen und 25 Prozent Gehen – natürlich im Wechsel.

Eine gute Lösung bieten Arbeitsplätze, die sowohl im Sitzen als auch im Stehen nutzbar sind. Voraussetzung dafür ist eine einfache, schnelle und geräuscharme Höhenverstellung der Tische. Außerdem sollten „Dauersitzer“ spätestens alle 30 Minuten kurz aufstehen, um sich auf dem Weg zum WC, zum Drucker oder zum Kollegen kurz die Beine zu vertreten.

Bürostuhl mit Bewegungsoption

Entsprechende Bürostühle bieten Nutzern völlig neue Bewegungsoptionen, vor allem im Hüftbereich. Durch die kontrollierte seitliche Flexibilität der Sitzschale besteht die Möglichkeit, das Becken auch zur Seite zu neigen. Der zusätzliche Bewegungsfreiraum der Hüfte aktiviert deutlich mehr Muskeln und Gelenke als das herkömmliche Sitzen.

Zudem erhöht sich die Frequenz kleiner Haltungswechsel während der Arbeitszeit, wodurch sich gleichzeitig auch die Zirkulation des Blutkreislaufes verbessert. Das wiederum aktiviert die Hirntätigkeit und wirkt sich positiv auf die Entfaltung der kognitiven Fähigkeiten aus.

Täglicher Sitzmarathon – nein danke!

Gipfeltreffen Konferenz: Spätestens im Meeting beziehungsweise in einer groß angelegten Konferenz, auf der Stunde für Stunde Strategien diskutiert werden, gibt es in der Regel gar keinen Bewegungsspielraum mehr. Die Konzentration schwindet in Windeseile. Bereits nach 20 Minuten lässt die Aufnahmefähigkeit der Anwesenden deutlich nach und erste Ermüdungserscheinungen machen sich bemerkbar.

Ein höhenverstellbarer Konferenztisch ermöglicht es, Besprechungen im Stehen abzuhalten. Das fördert nicht nur die Konzentrationsfähigkeit, sondern auch die Kreativität. Eine gesunde Alternative zum Sitzmarathon, die sich nicht zuletzt auch positiv auf die Effizienz der Mitarbeiterleistungen auswirkt.

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