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WAS MAN ÜBER DIE LEBERENTGIFTUNG WISSEN SOLLTE

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Die Leber gehört zu den inneren Organen und ist somit für uns nicht sichtbar. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir auch nicht so oft über dieses Organ nachdenken. Tatsächlich erfüllt die Leber jedoch, so wie alle Organe, zahlreiche wichtige Aufgaben in unserem Körper. Wie in einem Uhrwerk funktioniert das Zusammenspiel der einzelnen Teile unseres Körpers jedoch nur, wenn diese auch gesund sind. Eine Leberentgiftung kann dazu beitragen, dieses Organ und seine Funktionen zu unterstützen.

Welche Aufgaben erfüllt die Leber in unserem Körper?

Die Leber sorgt im Körper vor allem für die Entgiftung. Daher hört man auch häufig von Leberproblemen aufgrund von erhöhtem Alkoholkonsum oder aber der berühmten Fettleber. Die Leber ist zudem für die Cholesterinregulierung, die Fettverdauung und die Aufnahme wichtiger Nährstoffe und Proteine verantwortlich.

Alkohol, eine ungesunde Ernährungsweise, die Einnahme vieler Medikamente oder auch eine Autoimmunerkrankung stellen ein Risiko für die Gesundheit der Leber dar. Auch Vergiftungen oder die Belastung durch Chemikalien nehmen negativ Einfluss auf die Leber und deren Wohlbefinden. Ist die Leber stark belastet, so ist eine reibungslose Funktion nicht mehr gewährleistet. Hohe Cholesterinwerte, Müdigkeit oder Abgeschlagenheit, Probleme mit der Verdauung sind Anzeichen einer ungesunden Leber. Verfärbt sich das Weiße in den Augen gelblich, so ist dies ebenfalls ein Hinweis auf eine schwache Leber. Eine regelmäßige Entgiftung der Leber kann dieser dabei helfen, ihre Funktion wieder problemlos aufzunehmen.

Was ist eine Leberentgiftung und wie funktioniert sie?

Welche Aufgaben erfüllt die Leber in unserem Körper
Foto: AlexLMX via Shutterstock.com

Wir selbst können genau genommen gar keine Leberentgiftung durchführen. Das ist jedoch kein Problem, denn unsere Leber entgiftet sich selbst. Zu ihren großartigen Eigenschaften gehört nämlich auch die außerordentlich gute Fähigkeit zur Selbstregeneration. Sprechen wir von einer Leberentgiftung, so meinen wir damit lediglich eine Hilfestellung, die es der Leber erleichtert, wieder in Gang zu kommen. Eine Leberentgiftung Kur zur Entgiftung ist daher sehr empfehlenswert.

Doch wie funktioniert diese Leberentgiftung? Hierzu ist ein wenig Hintergrundwissen erforderlich. Die Leber ist bekanntlich für die Entgiftung des Körpers zuständig. Alles, was wir zu uns nehmen, wird zunächst verdaut und anschließend durch die Leber „gefiltert“. Doch nicht nur Nahrung und Getränke, sondern auch Schadstoffe, welche wir einatmen oder über die Haut aufnehmen, werden vom Körper in die Leber transportiert. Hier werden Schadstoffe, Gifte und unerwünschte Stoffe umgewandelt oder abgebaut. So neutralisiert die Leber Giftstoffe, welche anschließend zu den Nieren oder zum Darm zur weiteren Verarbeitung gelangen und schließlich ausgeschieden werden.

Wird die Leber nun mit einer sehr hohen Zufuhr schädlicher Stoffe konfrontiert, so fokussiert sie sich auf den Abbau dieser Stoffe. Die übermäßige Last hindert sie jedoch daran, ihrer Aufgabe einhundertprozentig nachzukommen. Dies hat schwerwiegende Folgen wie beispielsweise Belastungen des Blutes. Das so durch die Giftstoffe oder Schadstoffe belastete Blut kann unmöglich die richtige Menge an Sauerstoff transportieren. Dieser wird jedoch benötigt, um Abfallprodukte abzutransportieren. Ablagerungen im Bindegewebe begünstigen den Ausbruch von Erkrankungen, da die Versorgung der Zellen nicht mehr gewährleistet ist. Eine Leberentgiftung Kur kann das gestresste Organ dabei unterstützen, sich selbst zu heilen und so wieder perfekt zu funktionieren.

Wissenswert: Die Leber hat unfassbare Kräfte. Bei Transplantationen der Leber wird nur ein Teilstück der Leber vom Spender entnommen. Beide Teile dieser Leber wachsen jeweils wieder zu einem voll funktionierenden Organ heran.

Wie kann man die Leber entgiften?

Was ist eine Leberentgiftung und wie funktioniert sie
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Um der Leber ein wenig Freiraum einzuräumen, in dem sie Zeit zur Regeneration hat, bietet sich die Kombination mehrerer Wege an. Fasten sowie Verzicht auf Alkohol und Nikotin gehören auf jeden Fall dazu. Die viel beschriebene gesunde Lebensweise trägt ebenso dazu bei, dass die Leber sich erholt. Hierzu gehören gesunder Schlaf, ausreichend Aktivität und eine gesunde Ernährung sowie ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser.

Selbstverständlich sind auch einige Nahrungsmittel für die Leberentgiftung zuträglich. Diese werden einzeln genutzt auch gerne als Hausmittel aufgelistet. Sinniger ist natürlich ein Wirkkomplex, welcher zusätzlich mit Vitaminen und weiteren wertvollen Inhaltsstoffen versetzt ist. Ein perfekter Körper ist auch durch Entgiftung gesund und fit. Durch Verwendung einer Kur kann die Leber also perfekt dabei unterstützt werden, sich selbst zu regenerieren.

Es gibt jedoch auch Nahrungsmittel, auf die besser verzichtet wird. Tierische Fette sind zur Schonung der Leber in jedem Fall wegzulassen, während diese entgiftet wird.

Leberentgiftung Hausmittel

Leberentgiftung Hausmittel
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Um die Tätigkeit der Leber so richtig anzuregen, stehen Bitterstoffe hoch im Kurs. Artischocken, Knoblauch, Rettich und weitere Lebensmittel sind hilfreich. Löwenzahn kann in einem leckeren Salat verzehrt werden. Die Fettverbrennung wird durch seinen Verzehr positiv beeinflusst. Auch so kann die Leber durch ein einfaches Hausmittel unterstützt werden. Kurkuma und Mariendistel gehören ebenfalls dazu. Selbstverständlich müssen nun nicht etwa große Mengen dieser Auflistung verzehrt werden. In Maßen genossen sind sie ein wunderbares Plus für die Leber. In Kombination mit einer Kur zur Entgiftung der Leber sind Hausmittel eine tolle Idee. Von welchen Hausmitteln genau die Rede ist, erfahren Sie hier: https://www.perfekterkoerper.com/leberentgiftung-kur/.

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Die Krankheit darf kein Tabu sein

Die Erkrankung seiner Tochter Nova hat auch den Alltag von TV-Moderator Jörg Pilawa verändert. 

Herr Pilawa, Ihre Tochter Nova ist im Alter von zwei Jahren an Rheuma erkrankt. Wie geht es Ihrer Familie heute? 

Wir hatten Glück, dass das Rheuma bei Nova so früh erkannt wurde. Zwischen ersten Symptomen und Diagnose sind keine vier Wochen vergangen. Wir haben leider viele Kinder kennengelernt, denen es wesentlich besser gehen würde, wenn sie ihre Diagnose frühzeitig bekommen hätten. Gerade bei Kindern vergehen aber oft Monate oder sogar Jahre, in denen schlimme Schäden auftreten. Ich möchte gern dazu beitragen, dass bekannter wird, dass Rheuma schon bei Kindern auftreten kann.

Wie hat sich Ihr Familienalltag durch Novas Erkrankung verändert? 

Die vielen Termine zu managen, das war sicherlich die größte Umstellung. Davon ist ja nicht nur das Kind betroffen, sondern die ganze Familie. Das fängt bei der Urlaubsplanung an: Wir sind immer gern Skifahren gewesen, aber das ist für Nova einfach nicht mehr das Richtige – für sie ist ein Urlaub in der Sonne besser. Wichtig ist, dass man solche Themen offen mit allen Familienmitgliedern anspricht. Damit die älteren Kinder nicht zurückstecken müssen, können sie allein oder mit einem von uns in eine Skifreizeit fahren. Für akute Phasen haben wir für Nova einen Sitzroller angeschafft. Und wir haben einen sternförmigen Drehöffner für Flaschen, damit sich Nova auch selbst eine Flasche öffnen kann, wenn sie durstig ist.

Hat Nova auch mal schlechte Tage, an denen sie auf das Rheuma schimpft? 

Die Medikamente sind das einzige Problem. Es ist ein Geschenk für uns, dass sie ein absoluter Sonnenschein ist. Sie möchte am liebsten den ganzen Tag Gas geben. Nur wenn es ihr nicht gut geht, zieht sie sich mal zurück, aber das ist nur ganz selten der Fall.

Wenn ein Kind krank ist, machen sich Eltern automatisch Sorgen. Wie gehen Sie mit dieser Angst um?

Das ist das Brutalste an einer Autoimmunerkrankung wie Rheuma: Wenn es gerade gut läuft, hast du immer die Sorge, dass es am nächsten Tag schon wieder anders ist. Mein Rat an alle Betroffenen: Genießt jeden Moment, in dem es gut geht! In den schlechteren Zeiten mache ich mir immer wieder bewusst, dass es auch wieder besser wird. Wenn ein Infekt im Kindergarten umgeht, überlegen wir manchmal, Nova zu Hause zu lassen, damit sie nicht wieder einen Schub bekommt. Mittlerweile schicken wir sie trotzdem, denn wir wissen: Wir können sie nicht vor allem bewahren. Wenn sie sich nicht im Kindergarten ansteckt, kann es am nächsten Tag an der Supermarktkasse sein. Ansonsten versuchen wir, so normal wie möglich weiterzuleben. Für uns ist es wichtig, dass Nova keine Sonderbehandlung bekommt. Das ist weder für sie noch für ihre Geschwister gut. Nova ist ja sowieso unser Nesthäkchen, aber es ist wichtig, ihr zu sagen: Du darfst nicht immer das erste Stück Kuchen haben, die anderen sind auch mal dran!

Haben Sie auch Kontakte zu anderen Eltern betroffener Kinder?

Während unserer Klinikaufenthalte sind richtige Freundschaften entstanden. Wir telefonieren auch und tauschen uns aus. Das Gefühl, mit etwas nicht allein zu sein, ist eine Wahnsinnshilfe – und ganz praktische Tipps natürlich auch. Und als Community können wir auch gemeinsam etwas bewegen.  

JÖRG PILAWA

Der Rheuma-Liga-Botschafter wohnt mit seiner Frau in Hamburg. Das Paar hat drei Kinder: Emmy, Juri und Nova. Außerdem hat der beliebte TV-Moderator noch einen Sohn aus seiner ersten Ehe.

Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e. V.

Telefonhotline: 0800-18 18 120
Webseite: www.rheuma-liga.de

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