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Zurück in ein bewegtes Leben

Fotos: Pawel Kazmierczak via Shutterstock & Privat

Michaela ist Anfang 50, als sie die Diagnose „Arthrose“ erhält.
Als Mutter von fünf Kindern und medizinische Fachangestellte, die auch aufgrund ihres Berufes einen bewegungsintensiven und aktiven Alltag pflegt, ist die Diagnose ein Schock. 

Dr. med. Frank Styra

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Orthopädie am Stiglmaierplatz, München

Nach vielen Arztbesuchen bleibt die Aussage „Stellen Sie sich auf ein künstliches Kniegelenk ein“ bestehen. Doch jetzt schon ein neues Knie? Für die leidenschaftliche Wanderin kommt diese Option nicht infrage, also begibt sie sich auf die Suche nach alternativen Behandlungen. Durch ihren Berufsalltag in einer Arztpraxis stößt sie auf die weltweit einzige Hyaluronsäure-Injektion, welche zusätzlich entzündungshemmendes Cortison enthält. Michaela wagt einen Versuch. Aufgrund der einzigartigen Wirkstoffkombination können arthrosebedingte Schmerzen bis zu sechs Monate gelindert werden, weswegen Michaela mit nur einer einzigen Injektion pro Therapiezyklus auskommt. 

Mit nur einer Spritze pro Therapiezyklus auskommen und für eine Schmerzlinderung von bis zu sechs Monaten sorgen? 

„Besonders Sportler und sehr aktive Menschen, die schnell zurück in ihren Alltag finden wollen, profitieren von den Präparaten“, berichtet Dr. Styra, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Bei einer Hyaluronsäure-Therapie wird synthetische Hyaluronsäure in das betroffene Gelenk gespritzt, um die Schmier- und Pufferfunktion sowie die Viskosität wiederherzustellen. Gerade durch das Einwirken auf die Gelenkschmiere können arthrotische Beschwerden gemildert werden. Die Hyaluronsäure verbleibt auch nach Abklingen der Entzündung im Gelenk und wirkt dort wie ein Schmierstoff. „Die nachhaltige Depotwirkung hilft vielen Patient(inn)en. Natürlich gehören zu einer erfolgreichen konservativen Therapie weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel Bewegung und Ernährung, aber auch Physiotherapie und Massagen können helfen. Die verschiedenen Maßnahmen bespreche ich gemeinsam mit meinen Patient(inn)en und erstelle individuell abgestimmte Therapiepläne“, so Dr. Styra. 

„Ich war aktiv und fühlte mich zu jung für eine Prothese. Also dachte ich, ich gebe dem Ganzen eine Chance“, und mit dieser Einstellung ist Michaela nicht allein, denn viele Deutsche leiden an der Gelenkerkrankung. „In der Tat gibt es viele Arthrosepatient(inn)en. Der Glaube, dies sei nur eine Krankheit für alte oder übergewichtige Personen, ist schlichtweg falsch“, erläutert Dr. Styra. 

„Obwohl man bei so Spritzen, die einem als ,Wundermittel‘ verkauft werden, ja immer skeptisch ist, hat es bei mir in Kombination mit einer Ernährungsumstellung wirklich ein kleines Wunder bewirkt“, berichtet Michaela lachend.

Für sie war vor allem die Mono-Therapie von großem Vorteil. Im Alltagstrubel fehlt ihr oft die Zeit, um Arzttermine wahrzunehmen, denn sie muss selbst zu den üblichen Sprechstundenzeiten arbeiten. Die innovative Mono-Therapie eignet sich nicht nur für aktive Menschen mit wenig Zeit. Aufgrund der aktuellen Pandemie versuchen viele Menschen, ihre Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, und auch Menschen mit Spritzenangst profitieren durch die Einzelinjektion im Vergleich zu ähnlichen Hyaluronsäure-Präparaten mit bis zu fünf Injektionen. „Inzwischen erhalte ich regelmäßig zweimal im Jahr das Hyaluronsäure-Präparat und habe keine Beschwerden. Durch die Mono-Therapie spare ich zusätzlich Zeit, die ich schmerzfrei verbringen kann“, erzählt Michaela über den weiteren Therapieverlauf. Für ihre Bedürfnisse scheint diese Therapieform gut zu funktionieren. Mittlerweile ist Michaela 54 Jahre alt und lebt weiterhin ein aktives Leben, kann die Zeit mit ihrer Familie schmerzfrei genießen und ihren Hobbys nachgehen. Als Nächstes hat sie sich vorgenommen, wieder Skifahren zu gehen. Die drohende Aussicht auf ein künstliches Gelenk liegt für Michaela nun in weiter Ferne.

„Durch die Ernährungsumstellung und die Spritze geht es mir heute wirklich gut und ich bin dem Chirurgen noch mal vom OP-Tisch gesprungen“, wirft sie schmunzelnd ein.  

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Mooranwendungen: Heilen mit der Kraft der Erde

Chronische Schmerzen aufgrund degenerativer und entzündlicher Beschwerden des Bewegungsapparates belasten die Lebensqualität vieler Menschen. Auch zunehmend Jüngere leiden unter Erkrankungen wie Rheuma oder Wirbelsäulenerkrankungen. Nicht nur der Körper leidet dabei, sondern oftmals auch die Psyche. Ein altbewährtes Naturheilmittel kann bei der Linderung der Symptome helfen und sorgt auch auf geistiger Ebene für Entspannung.

Das schwarze Gold von Bad Aibling

Foto: Andreas Jacob

Seit über 175 Jahren wird die nachweisbare Heilkraft des „schwarzen Goldes“ in Bad Aibling medizinisch erfolgreich eingesetzt und ständig weiterentwickelt. Das Aiblinger Naturmoor enthält über 250 wichtige Inhaltsstoffe, darunter Huminsäuren, Salicylsäure, Mineralien, Spurenelemente und hormonähnliche Substanzen. Diese wirken entzündungshemmend und schmerzstillend. In einem Moor-Vollbad kommt es durch die höhere Dichte des Moors zudem zu einem Auftriebseffekt, der Körper schwebt regelrecht. So kann der Körper nicht nur Anspannung in der Muskulatur lockern, auch der Geist verspürt den Effekt des „Loslassens“.

Ein Naturheilmittel mit Tiefenwirkung

Naturmoor kann seine Heilwirkung besonders gut entfalten, wenn es erwärmt wird. Moor ist ein hervorragender Wärmespeicher, es hält die Wärme nicht nur lange, sondern gibt diese auch langsamer an den Körper ab. Daher empfindet man die die Wärme angenehmer als bei einem Wasserbad. Bei einem Moor-Vollbad wird das Moor auf 42°C erwärmt und wirkt so auf die Tiefenmuskulatur ein, selbst schlecht durchblutete Körperstellen werden erreicht. Die Wärme erzeugt zudem ein leicht künstliches Fieber und mobilisiert somit die Selbstheilungskräfte des Körpers.

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Ein Vollbad, zum Beispiel im neuen Kurmittelhaus Egger in Bad Aibling, dauert ungefähr 10 bis 20 Minuten, danach folgt eine Ruhephase von mindestens 30 Minuten, Der Körper kann nachschwitzen, die aufgenommen Nährstoffe verteilen sich und der Kreislauf normalisiert sich wieder. Bis zu zehn Stunden nach einem Bad hält die bessere Durchblutung an und wirkt positiv auf die Organe. Neben dem Moorbad können auch Moorpackungen angewendet werden, die gezielt auf belastete Körperteile aufgetragen werden. Sie können bis zu 48 Grad warm sein oder auch kalt angewendet werden. Gekühltes Moor wird auch zum Kneten mit Händen und Füßen eingesetzt. Neben entzündungshemmenden und schmerzstillenden Effekten wird hierbei die Beweglichkeit der Gelenke verbessert.

Eine Woche für die Gesundheit

Als ältestes Moorheilbad und jüngstes Thermalbad Bayerns bietet Bad Aibling höchste medizinische Qualität. Neben klassischen Kurangeboten kann man die Heilkraft des Moores auch in gezielten Wochen-Programmen erleben. Hierbei werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt – von Bewegung bis Entspannung oder medizinische Anwendungen. Alle Gesundheits-Angebote in Bad Aibling wurden gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten entwickelt, damit Sie den besten Nutzen aus Ihrer Auszeit in Bad Aibling ziehen können.

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weitere Auskünfte unter [email protected] und Tel.:  +49 08061 9080-0

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Aktivieren Sie ihre Selbstheilungskräfte im Bad Aiblinger Moor.

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