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KEEP SMILING

Eine Zeit für dentale Kernkompetenzen

Foto: woodpencil via Shutterstock

Mark Stephen Pace

Vorstandsvorsitzender des Verbands der Deutschen Dental-Industrie (VDDI)

Schöne und gesunde Zähne lassen uns vital und attraktiv erscheinen. So schaffen sie beste Voraussetzungen für die Kommunikation mit anderen. Aus medizinischer Sicht stehen Zähne und der Mund insgesamt auch in vielfachen Wechselbeziehungen zu anderen Körperregionen und erlauben Rückschlüsse auf die Allgemeingesundheit (z. B. Frühdiagnose schwerer Erkrankungen). Nun rückt mit dem Coronavirus plötzlich eine klassische Kernkompetenz von Zahnarztpraxis und zahntechnischem Labor ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit: Hygiene und Infektionskontrolle.

Vielen Menschen ist schlagartig klar geworden, wie wichtig die Vorbeugung von schweren und potenziell lebensbedrohlichen Krankheiten ist und wie aufwendig sie sein kann. Dentalteams zählen hier zu den Vorreitern. Denn ihnen sind die wirksamen Präventionsmaßnahmen in Fleisch und Blut übergegangenen, weil sie bei jedem Patienten mit einer Infektion rechnen. Die penible Desinfektion von Händen, zahnärztlichen Instrumenten, Flächen und speziellen Bereichen stellt dabei eine bewährte Routine dar und macht die Praxen zu den Corona-sichersten Orten im Land.

Zu den wichtigen Präventionsmaßnahmen gehört die Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen.

Zu den wichtigen Präventionsmaßnahmen für den einzelnen Patienten gehört die Vorbeugung von Zahnfleischentzündung (Parodontitis). Vielen wurde es durch den Anti-Corona-Ratschlag „Wunden abdecken“ deutlich: Geschädigte und entzündete Haut erleichtert Krankheitserregern den Eintritt. Unbehandelte Parodontitis aber ist eine offene Wunde im Mund. Dagegen helfen eine geeignete Prophylaxe im häuslichen Badezimmer und gegebenenfalls professionelle Maßnahmen in der Praxis.

Generell gilt bei der Prävention von Munderkrankungen:„Steter Tropfen höhlt den Stein.“ Wie die aktuelle Deutsche Mundgesundheitsstudie zeigt, haben sich die Anstrengungen der Vergangenheit ausgezahlt – weniger Karies, weniger Parodontitis. Damit lohnt es sich, die bewährten Maßnahmen, wie regelmäßige häusliche Mundpflege sowie regelmäßige Zahnarztbesuche inklusive Führen des Bonushefts, durchzuführen, auch in Corona-Zeiten. Darüber hinaus erweist es sich immer wieder als gut und richtig, Tipps des zahnärztlichen Teams oder auch von proDente zu beherzigen, einer von Zahnärzteschaft, Zahntechnikerhandwerk und Dentalindustrie getragenen Gemeinschaftsinitiative. Ihr Informationsservice wird insbesondere bewährte und innovative Verfahren umfassen, die auf der führenden Messe für Zahnmedizin und Zahntechnik, der Internationalen Dental- Schau im März 2021, vorgestellt werden.

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Gerade – Gleich – Gesund

Besonders Erwachsene entscheiden sich inzwischen gern für transparente Klammern. Diese korrigieren das schiefe Lächeln elegant – weil sie im Mund so gut wie unsichtbar sind.

Gerade und gesunde Zähne mit einem schönen Lächeln sind wichtig sowohl für den Erfolg im Berufs- als auch im Privatleben. Allerdings sind gerade Zähne nicht jedem Menschen von der Natur aus mitgegeben.

Einzelne Zähne wachsen schief oder sind gar nicht angelegt. Oft ist dies erblich bedingt, der Einfluss kann aber auch von außen kommen. Entsprechend krumm sieht jedoch das Lächeln aus.

Aber nicht nur die Optik stört. Aufgrund der Fehlstellung hat der Betroffene auch gesundheitliche Nachteile: Karies bildet sich leichter und auch das Kauen ist stärker eingeschränkt.

Lose Klammern

Zahnärzte und Kieferorthopäden setzen daher schon seit Jahrzehnten erfolgreich auf Zahnspangen, die fest oder herausnehmbar sind. Häufig startet die Behandlung schon bei Kindern, wenn sie ein sogenanntes Wechselgebiss haben und der Kiefer noch wächst. Allerdings ist eine Behandlung auch bei Erwachsenen möglich.

Lose Klammern setzt der Arzt bei Kindern häufig in der Anfangsphase einer Behandlung ein, wenn noch nicht alle bleibenden Zähne vorhanden sind. Sie empfehlen sich, wenn nur geringe Zahnfehlstellungen korrigiert werden sollen. Auch nach einer Behandlung kann die lose Klammer als Nachtklammer eingesetzt werden. Von den Patienten verlangen diese herausnehmbaren Spangen allerdings Tragedisziplin.

Fest verschraubt

Feste Klammern wiederum dienen dazu, komplizierte Zahnfehlstellungen zu korrigieren. Bei ihnen reduziert sich die Behandlungsdauer erheblich gegenüber der Behandlung mit einer losen Klammer. Die feste Spange setzt eine perfekte Zahnpflege voraus. Sie kann auch erst nach einem abgeschlossenen Zahnwechsel eingesetzt werden.

Mit jedem neuen Set bewegen sich die Zähne Stück für Stück an die vorgesehene Endposition.

Da Erwachsene häufig keine ästhetische Beeinträchtigung durch das Tragen einer Zahnspange wünschen, ist bei ihnen inzwischen auch eine völlig unsichtbare Zahnspange möglich.

Transparent und unsichtbar

Grundlage des Behandlungsplans dafür ist ein Abdruck der Zähne des Patienten, den der Arzt anfertigt, um zu prüfen, ob eine Zahnbegradigung mit der unsichtbaren Klammer möglich ist. Danach wird mithilfe einer virtuellen 3-D-Planung der detaillierte Behandlungsplan ausgearbeitet.

Niemandem fällt auf, dass der Patient die transparente Schiene trägt.

Er zeigt die vorgesehene Abfolge der Zahnbewegungen im Behandlungsverlauf – und der Patient sieht damit schon vor Beginn der Behandlung, wie seine Zähne am Ende wahrscheinlich aussehen.

Individuell angepasst

Zum Start trägt der Patient jedes Set der individuell angefertigten Klammern jeweils zwei Wochen lang. Mit jedem neuen Set bewegen sich die Zähne Stück für Stück an die vorgesehene Endposition. Von Zeit zu Zeit gibt es Kontrolltermine beim Arzt, der die Fortschritte überwacht.

Vorteile dieser herausnehmbaren transparenten Klammer: Niemandem fällt auf, dass der Patient die transparente Schiene trägt. Es kann auch während der Behandlung ganz flexibel alles gegessen oder getrunken werden, was man möchte – dafür sowie für die Zahnreinigung nimmt man die Klammer einfach kurz heraus.

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