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Orthopädie und Sportmedizin

Sensible Füße & Hallux valgus: Früh erkennen und direkt behandeln

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Foto: myboys.me via Shutterstock
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Unsere Füße scheinen für viele nur ein Gebrauchsgegenstand unseres Körpers zu sein. Sie verdienen allerdings besondere Führsorge, da wir jeden Tag auf sie angewiesen sind. Viele Menschen haben trotz oder gerade wegen der intensiven Belastung sensible, schmerzende Füße. Dies kann an Deformationen der Fußknochen und Zehen, Fehlstellungen, falschen Schuhen oder auch Hautreizungen liegen. Hallux valgus, die meist schmerzhafte Abweichung der Großzehe zur Körperaußenseite, ist hierbei eine der häufigsten Deformitäten des Fußes.

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Je nach Ursache können verschiedene Therapien oder Behandlungen die Lösung für anhaltend schmerzendende oder empfindliche Füße sein. Einlagesohlen, Schienen oder individuell angepasste Schuhe können hier bei kleineren Deformationen Abhilfe schaffen. Hallux valgus ist mit rund zehn Millionen Betroffenen allein in Deutschland die häufigste Fußdeformität. Besonders Frauen ab 50 sind gefährdet, dass sich die große Zehe ab dem Mittelfußknochen zur Körperaußenseite abwinkelt.

Diese Fehlstellung der Großzehe entsteht meist durch erbliche Vorbelastung und wird häufig verstärkt durch hochhackiges, enges Schuhwerk. Die Großzehe weicht nach außen ab, die Zugrichtung der Sehnen verändert sich und verstärkt die Verlagerung der Großzehe. Gleichzeitig weicht der 1. Mittelfußknochen mit seinem Köpfchen nach innen ab. So reibt der entstandene Ballen am Schuh und kann kosmetische Probleme oder schmerzhafte Druckstellen (Hornhautschwielen), Hautreizungen, Schwellungen und Entzündungen nach sich ziehen. Durch die Fehlstellung können auch Gelenkknorpelschäden (Arthrose) im Großzehengrundgelenk auftreten.

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Die Veränderungen können verschiedene Ausprägungsgrade annehmen, die auch unterschiedlich behandelt werden müssen. Entsprechend den Stadien werden beim Hallux valgus verschiedene Behandlungsmethoden angewendet. Eine vollständige Berichtigung kann nur über einen operativen Eingriff von Fußchirurgen erfolgen, der gezielte Einsatz von Schienen und Bandagen sowie gymnastischen Übungen kann jedoch Schmerzen lindern und die Zehenstellung verbessern. Hierbei gilt: Wer früh beginnt, auf eine richtige Fußhaltung zu achten und eventuelle Fehlstellungen mit den richtigen Methoden entgegenzuwirken, kann die Zunahme der schmerzenden Fehlstellung und sensiblere Füße verhindern. Umso länger Füße mit Deformitäten unbeachtet gelassen werden, umso schlimmer können die Schäden werden. Rückgängig gemacht werden kann eine Fehlstellung nur, wenn eine Operation durchgeführt wird. Ein bewusster und pflegsamer Umgang mit den eigenen Füßen wird dies in vielen Fällen verhindern.

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Krankheitsbilder

Mesotherapie zur Behandlung chronischer Schmerzen

Die Mesotherapie ist ein minimalinvasives Verfahren. Wie funktioniert das Verfahren und wo kommt es zum Einsatz?

Bei der Mesotherapie werden individuell zusammengestellte Medikamente, Wirkstoffe und Schmerzmittel mit sehr feinen, kurzen Nadeln am Ort der Beschwerden in die Haut oder subkutan injiziert. Aufgrund der lokalen Behandlung werden nur sehr geringe Wirkstoffmengen benötigt: Die Substanzen gelangen über Diffusionsprozesse direkt in tiefer liegende Strukturen und müssen nicht erst über den Blutkreislauf transportiert werden. Gleichzeitig wird so der restliche Organismus nicht unnötig mit diesen Stoffen belastet.

Viele Schmerzerkrankungen lassen sich – ggf. in Kombination mit anderen Therapien – mesotherapeutisch behandeln. Ziel ist es, nicht nur die Schmerzen zu lindern, sondern auch die zugrundeliegenden oder begleitenden Beschwerden zu behandeln. Hierzu werden der zu injizierenden Mischung je nach Erkrankung spezielle Medikamente oder Wirkstoffe hinzugefügt.

Behandlung von Arthrosen

Als schnell wirksame Maßnahme hat sich die Mesotherapie zum Beispiel bei allen Arten von Gelenkarthrosen, besonders auch bei den sonst schwierig zu behandelnden Fingergelenksarthrosen, gut bewährt. Bei einer Arthrose, also einer durch Knorpelschaden bedingten Knochenveränderung, kommt es zu schmerzhaften chronischen Entzündungsprozessen im Gelenk und den umliegenden Strukturen.

Die mesotherapeutische Behandlung zielt darauf ab, diese entzündlichen Schübe aufzuhalten, die Gelenkfunktion wiederherzustellen und die Schmerzen zu lindern. Neben schmerzstillenden Mitteln kommen deshalb u.a. Durchblutungsmittel, Antirheumatika, Calcitonin zur Regulierung des Knorpel- und Knochenstoffwechsels sowie feuchtigkeitsbindende Hyaluronsäure für eine erhöhte Geschmeidigkeit und bessere Gelenkfunktion zum Einsatz.

Die Mischung wird nicht ins entzündete Gelenk, sondern in die Haut darüber gespritzt, von wo aus die Substanzen schnell an ihren Bestimmungsort gelangen. Da ihre Wirkung lokal beschränkt ist, können auf diese Weise z. B. auch magenempfindliche Patienten mit nichsteroidalen Antirheumatika behandelt werden.

Behandlung der Kalkschulter

Als Kalkschulter (Tendinitis calcarea) wird eine durch Kalkablagerungen verursachte, äußerst schmerzhafte Entzündung, meist im Bereich der Sehnenansätze des Schultergelenks, bezeichnet. Die Mesotherapie setzt hier unter anderem den „Kalziumfänger“ EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) ein, um die Kalkablagerungen aufzulösen.

Die dauerhafte Wirksamkeit dieses Behandlungsansatzes konnte 2009 in einer Studie nachgewiesen werden: Bei 34 von 40 behandelten Patienten hatten sich innerhalb von vier Wochen die Kalkdepots vollständig oder größtenteils aufgelöst. Eine Kontrolluntersuchung nach einem Jahr bestätigte den anhaltenden Behandlungserfolg.

Mit der Mesotherapie können Kortisonbehandlungen, Operationen und vor allem die langfristige Einnahme von starken Schmerzmitteln und die damit möglichen Nebenwirkungen vermieden werden. Bei fachgerechter Anwendung durch einen Arzt oder Heilpraktiker kommt es in der Mesotherapie selbst nur extrem selten zu Nebenwirkungen, was sie insgesamt zu einer schonenden, aber wirksamen Alternative für Schmerzpatienten macht.

Die Behandlung dauert in der Regel nur wenige Minuten. Sie wirkt aufgrund der speziellen Diffusionsmechanismen der Haut schnell und lang anhaltend.  Je nach Schweregrad der Beschwerden können eine oder mehrere Anwendungen in bestimmten Abständen erforderlich sein.

Weitere Informationen zur Mesotherapie: Deutsche Gesellschaft für Mesotherapie e.V. www.mesotherapie.org

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